Schneechaos im Landkreis

Der Schnee sorgte für viel Chaos auf den Straßen

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Der Winterdienst im Landkreis hatte ordentlich zu tun. Kaum war geräumt, wurden die Straßen auch schon wieder weiß.

Landkreis – Der Winterdienst im Landkreis hatte ordentlich zu tun. Kaum war geräumt, wurden die Straßen auch schon wieder weiß. So am Samstag ob des heftigen Schneefalls. „Doch, doch, die fahren ständig hier vorbei,“ beschwichtigt die Mitarbeiterin einer Tankstelle an der B304 einen Kunden. „Dennoch ist die Straße sofort wieder voller Schnee, weil es so stark schneit.“ Der Fahrer eines Räumfahrzeuges habe ihr erzählt, dass man sich erst einmal um die großen Straßen kümmere und die kleinen deshalb erst später geräumt würden. Es waren aber nicht nur die Flocken von oben, auch Schneeverwehungen durch Windböen setzten den Straßen am Samstag mächtig zu. 

„Die Straßen waren extrem glatt,“ berichtet die Polizei in Ebersberg. „Allerdings sind die meisten Verkehrsteilnehmer entsprechend langsam unterwegs gewesen, so dass es zumindest bis Samstagabend keine größeren Unfälle gab.“ Zwölf kleinere Unfälle und Verkehrsbehinderungen verzeichnet die Polizeiinspektion Ebersberg am Samstag zwischen 9 und 18 Uhr. „Passiert ist nicht viel. Durch das extreme Wetter sind viele Fahrzeuge einfach ins Rutschen gekommen und manche im Graben gelandet.“ Zwischen Aßling und Straußdorf blieben etwa 20 Fahrzeuge an einem Berg stecken und blockierten die B 2080. Sie mussten auf den Räumdienst warten. 

Auch die Ortsumfahrung um Ebersberg musste am Samstagvormittag zeitweise gesperrt werden. In Höhe der Abzweigung Grafing war ein Sattelzug in den Graben gerutscht. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab. Teilweise unpassierbar waren auch die Straßen in Pöring, aufgrund von Schneeverwehungen. Auch dort blieben mehrere Fahrzeuge stecken. Der anhaltende Schneefall sorgte am Samstag im gesamten Landkreis zu drastischen Straßenverhältnissen. Manch kleine Straße wurde erst sehr spät oder gar nicht geräumt und blieb teilweise unpassierbar. 

Auf dem Höhenzug zwischen Ebersberg und Steinhöring beispielsweise blieb manche Nebenstraßen ungeräumt. Wer sich dennoch mit seinem Auto hineinwagte blieb einfach stecken und war hilflos den Naturgewalten ausgeliefert. Mancherorts halfen einfach Bauern mit schwerem Gerät und zogen die steckengebliebenen Fahrzeuge mit ihren Traktoren wieder zurück auf befahrbaren Untergrund.

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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