Pflanzen, pflegen, ernten

Zornedinger Grundschüler bauen ihr eigenes Gemüse an

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Mmmh, nach was schmeckt das? Mit verbundenen Augen mussten die Kinder verschiedene Obst- und Gemüsesorten probieren und erkennen.

Wissen wie‘s wächst und schmeckt“, ein Angebot des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, das die Grundschule Zorneding wahrnahm

Zorneding – Wie schnell wächst eigentlich ein Salat? Und wie sehen Radieschenkerne aus? Kann man Blüten essen? Dieser und vielen weiteren Fragen gingen die Zornedinger Zweitklässler auf den Grund. 

Einen ganzen Vormittag lang waren die drei zweiten Klassen eifrig mit Säen und Pflanzen beschäftigt. Möglich machte das das Projekt „Wissen wie‘s wächst und schmeckt“ des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: In ganz Bayern können die Schüler damit nun selbst unter die Gemüsegärtner gehen. 

In Zorneding erhielten sie dabei Unterstützung von ihren Lehrkräften, vom Ebersberger Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie von der Gärtnerei Böck aus Neufarn. Zwar regnete es den ganzen Vormittag über in Strömen, doch zum Glück hat der Zornedinger Pausenhof auch einen überdachten Bereich. Hier wurden an zwei verschiedenen Stellen Salat, Schnittlauch, essbare Blumen und Radieschen gepflanzt. 

Als Anzuchtgefäße dienten dabei nicht nur Pflanzkisten und Blumentöpfe, sondern auch sauber ausgespülte Tetrapacks, die die Kinder von zuhause mitgebracht hatten. Im Schulhaus war zudem ein Sinnesparcours aufgebaut, hier konnten die Kinder verschiedene Obst- und Gemüsesorten sehen, fühlen, schmecken und riechen: So mussten sie etwa die Kerne von Sonnenblumen, Äpfeln und Radieschen identifizieren, die in Baumwollsäckchen verborgenen Früchte ertasten, mit verbundenen Augen Karotten, Radieschen und Äpfel probieren und außerdem Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie und Minze am Duft erkennen. 

Die Buben und Mädchen waren mit großem Eifer dabei. Diesen Eifer bewahren sie sich hoffentlich auch in den kommenden Wochen, denn nun müssen sie ihre Pflanzen regelmäßig gießen, gut pflegen und das Wachstum genau beobachten. Anfang Juni kann dann hoffentlich geerntet werden. Dann wollen die Kinder mit ihren Lehrern gemeinsam ein leckeres Gemüsegericht zubereiten.se

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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