Die Bauabschnitte der Kreisklinik Ebersberg

Im Wort und in der Hoffnung

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Hier in der Pfarrer-Guggetzer-Straße soll es in vier Jahren ruhiger werden, wenn die Notaufnahme von der Münchner Straße direkt angefahren werden kann

Die Bau-Wünsche der Kreisklinik Ebersberg

Ebersberg – Wenn in Ebersberg ein Baustellenbereich nie enden wird, so wird es das Areal an der Kreisklinik sein. Daher ist Stefan Huber, Geschäftsführer der Kreisklinik Ebersberg, immer wieder gefordert, die Pläne zur Erweiterung der Kreisklinik zu präsentieren. „Ich stehe im Wort“, begann Stefan Huber, „das Pfarrer-Guggetzer-Haus wird abgebaut. Doch wir könnten es weiterhin gut nutzen“. 

Die Kreisklinik verfüge derzeit nicht über so viele Isolierzimmer, wie nachgefragt werden würden. Hier könnte das Pfarrer-Guggetzer-Haus hilfreich sein. Derzeit wird der sogenannte Bauabschnitt 9 fertiggestellt. Um diesen Bettentrakt zeit- und kostensparsam zu sanieren war der Containerbau, das Pfarrer-Guggetzer-Haus zeitlich befristet bis Anfang errichtet worden. Kaum jemand hätte sich das vorstellen können, dass vor dem Klinikeingang ein derart großes Gebäude noch Platz hätte. 

Inzwischen gehört es fast schon zum Alltag. Gäbe die Stadt Ebersberg grünes Licht, so wäre Hubers Hoffnung in Erfüllung gegangen. Wäre es nach Hubers Planung gegangen, so stünde das von-Scala-Haus (ehemals Ärzte-Haus genannt) seit 2017 am Ende der Pfarrer-Guggetzer-Straße. Eine neue zentrale Notaufnahme als eigenständiges Gebäude zu errichten, ist für Huber von besonderer Wichtigkeit. Die schnelle Anbindung an die Münchner Straße kommt Patienten und der Organisationsstruktur zu gute. Die geplanten Kosten liegen bei etwa zehn Millionen Euro, von denen sieben Millionen Euro staatlich gefördert werden konnten. Damit aber die Notaufnahme auf dem Gelände des sogenannten Personalbaus 1 stehen kann, müsse ein Personalgebäudekomplex errichtet werden und dieser soll südlich der Münchner Straße entstehen. „An diesen Kosten des Wohngebäudes für Mitarbeiter“, machte Huber deutlich, „werde die Kreisklinik sich nicht beteiligen“. Sinnvoll sei es, so der Kreisklinikgeschäftsführer, wenn eine zweigeschossige Tiefgarage darunter errichtet werden würde, in der dann 200 Stellplätze vorhanden sind. Nur so könne das Parkplatzproblem gelindert werden. 

Einen zweiten Personalneubau hält Huber für die zweite Hälfte des Jahrzehnts durchaus für notwendig. Die Baupläne für das Von- Scala-Haus sind bereits ausgearbeitet, die Nutzung hat sich inzwischen geändert, eine Kita ist nicht mehr aktuell.ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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