Energiewende im Landkreis

Photovoltaik-Turbo für Zorneding

S-Bahnstrecke in Zorneding
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Auf Antrag der CSU soll in Zorneding entlang der S-Bahnstrecke auf 1,3 Kilometer Länge Photovoltaikanlagen entstehen.

An der Bahnstrecke und entlang der B304 plant Zorneding Photovoltaikanlagen

Zorneding – 4.300 Meter lang soll eine Strecke mit Photovoltaikanlagen in Zorneding werden. Diesen Wunsch hatte die CSU-Fraktion in einem Antrag geäußert. Dieser wurde in der letzten Sitzung des Gemeinderats vor der Sommerpause behandelt und zwar mit breiter Zustimmung.

Im Auge haben die Antragsteller drei Kilometer mit Solarpanels entlang der B 304 und 1,3 Kilometer auf der südlichen Seite entlang der Bahnstrecke zwischen Zorneding und Baldham. Hintergrund: Bei der Reform des Erneuerbare-Energeien-Gesetzes wurde von Bundestag und Bundesrat beschlossen, den Anteil von Ökostrom bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen. Bis dahin soll zu diesem Zweck 100 Gigawatt Solarenergie installiert sein, knapp doppelt so viel wie jetzt.

Daher will man in Zorneding das Gemeindegebiet auf mögliche Flächen im Freien für Photovoltaikanlagen untersuchen. Im Juni wurde die Aufstellung eines Teilflächennutzungsplan für die Kiesgewinnug beschlossen. Hier ist der Planungsverband äußerer Wirtschaftsraum München (PLV) mit im Boot. Und dieser solle sich nun eben auch um die Freiflächen für die Solarpanels kümmern, so der Vorschlag aus der Verwaltung. Die Mehrheit stimmte dann für den Auftrag an den PLV, Kosten dafür: 10.000 Euro. Schwierig scheint die Suche nach Investoren, da aktuell die geringe Vergütung bei der Sonnenenergie nicht unbedingt reizvoll erscheint. Jedoch habe man das EBERwerk hierfür im Auge, wie sich am Sitzungsabend zeigte.

Und im Antrag der CSU wurde die Verwaltung gebeten, mit dem EBERwerk Kontakt zu den Grundstücksbesitzern aufzunehmen. Ziel aus Sicht der CSU, an diesem Abend aber auch von der Ratsmehrheit, mit dem geplanten Solarturbo zehn Prozent des im Gemeindegebiets verbrauchten Stroms umweltfreundlich bereit zu stellen. osw

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