Zuschüsse für Kulturveranstaltungen

Mehr Kultur wagen

Künstler von Movimento jonglieren im Klosterbauhof in Ebersberg
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Im Landkreis soll das Feuer für die Kultur wieder angefacht werden

Der Kreistag diskutiert Zuschüsse für einen Open Air Sommer im Landkreis Ebersberg

Landkreis – Mit mobiler Bühne hinaus ins Freie, wo Kultur mit Abstand stattfinden kann. So helfe man in mehrerlei Hinsicht den Bürgern wie den Kulturschaffenden und ihren Technikern, ist der CSU/FDP-Antrag im Kreistag zusammenzufassen. Dazu reiche ein mit gut 90.000 Euro gefüllter Fördertopf, hatten die Kulturveranstalter von Meta-Theater, ‚altem kino‘/‘altem speicher‘, Stadthalle Grafing, Schrottgalerie in Glonn und des Theatervereins Markt Schwaben aufgezeigt. Freitags traf man sich, samstags wurde formuliert und sonntagabends der Eilantrag ans Landratsamt geschickt.

Am Montagmorgen hatte Landrat Niedergesäß die Zusage der Kreissparkasse/ Kreissparkassenstiftung, sich mit 25.000 Euro am „Open-AirSommer 2021“ zu beteiligen. „Wir sind schnell“, so Thomas Huber (CSU), „schneller wie der Bund beim Impfen“. Landrat Niedergesäß wollte zunächst 7.000 Euro dazugeben, weil andere Veranstaltungen nicht umgesetzt würden. „Wer versichert, wer haftet, wer kann die mobile Bühne nutzten“, fragte Albert Hingerl (SPD) in der Kreistagssitzung am Nachmittag, weil ihm das fertige Konzept fehle. Doch war im Antrag die Rede von „einem aufeinander abgestimmten Spielplan und gewissenhaften Hygienekonzepten“. Huber stellte klar, dass man Künstlergagen nicht trage werde, „aber die Basis schaffen will, dass von allen gearbeitet werden kann“. Bianka Poschenrieder (SPD) fand das Projekt „super cool“, warnte „ja nicht zerreden“ und ein „Ja“ zu den Finanzmitteln.

Sie vertraue Landrat Niedergesäß, dass er mit den Kulturschaffenden ein gutes Konzept erarbeite. „Ok, wir schieben da jetzt an!“, waren sich auch Benedikt Mayer und Franz Greithanner (Grüne) einig. Mayer erhöhte den Finanzrahmen seitens des Kreistags bis zu 65.000 Euro. Doch sollte sich Niedergesäß weiterhin bei Unternehmen für Spenden einsetzen, damit der Anteil des Landkreises geringer wird. In der nächsten Kreistagssitzung soll es zur Beschlussfassung kommen ar

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