Aktion „Kinderschuhe“: Mütter aus Erding machen auf die Nöte der Kinder in der Pandemie aufmerksam

Lara Gullo, Judith Börner und Sandra Jurkowski (v.li.) vor dem Erdinger Rathaus
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Lara Gullo, Judith Börner und Sandra Jurkowski (v.li.) vor dem Erdinger Rathaus

Mit Kinderschuhen, Luftballons und Plakaten vor dem Rathaus machten eine Gruppe Mütter aus Erding auf die Bedürfnisse der Kinder in der Pandemie aufmerksam. Den Kleinen soll damit eine Stimme gegeben werden, um auf ihre Sorgen und Wünsche im inzwischen zweiten Jahr anhaltender Lockdowns und Beschränkungen hinzuweisen. Kinder haben keine eigene Lobby, ergo liegt es an ihren Eltern, sich für ihr Wohl und ihre Rechte einzusetzen.

Auf den Plakaten am Rathaus standen Kinderwünsche wie „Ich möchte wieder ohne Maske in die Schule gehen“ oder auch „Ich will nicht mehr, dass Corona mein Leben bestimmt.“ Auch eine Testpflicht für Kinder lehnen die Eltern ab.

Die Initiative gibt es deutschlandweit unter dem Motto „ElternStehenAuf.“ Unterstützer stufen einige Maßnahmen der Pandemie als kindeswohlgefährdend ein. Die Gruppe kann über Telegram oder über Facebook unter „Aktion Kindermund“ kontaktiert werden. Die nächste Aktion in Erding ist für den 17. April geplant.

Das Foto zeigt (v.li.) Lara Gullo, Judith Börner und Sandra Jurkowski vor dem Erdinger Rathaus. Nur Minuten nach dieser Aufnahme hatte das Ordnungsamt die Aktion bereits vorzeitig beendet. - phi

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