Aus den Gemeinden

Alle vier Jahre: Pfarrversammlung Reichenkirchen

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Bei einer lustigen Autofahrt mit der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Lise Peis (rechts) und ihrer Vorgängerin Bernadette Irl durch die Pfarrei, erfuhren die Pfarreiangehörigen viel über die Aktivitäten des Pfarrgemeinderates

Die Pfarrei Reichenkirchen hatte nach vier Jahren wieder zu einer informativen Pfarrversammlung ins Pfarrheim eingeladen

Der beliebte Diakon Christian Pastötter, der seit 2000 im Pfarrverband tätig ist, sagte zur sehr lebendigen Pfarrei Reichenkirchen: „Auf dem Land seids es die, die die Pfarrei, die Gemeinschaft mittragen, hier sogar viele Jugendliche, da merkt man was eine Pfarrgemeinde bedeutet. Dafür bin ich dankbar auch an die politische Gemeinde, die das genauso sieht.“ Dass es in der Pfarrei so gut läuft, liegt laut Pastötter an den zwei Alphatieren, der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Liese Peis und Kirchenpfleger Anton Maier (Soana Toni) mit ihren Gremien.

Die Aufteilung der beiden Pfarrverbände Pfarrverband Reichenkirchen/Maria Thalheim mit Wartenberg läuft dank Pfarrverbandsleiter Gregor Bartkowski und der Unterstützung durch die Pfarrvikare Gerhard Salzeder und Edward Stupak ganz gut. Wie es einmal weitergeht, wird erst der neue Stellenplan im Jahr 2030 zeigen, wusste der Diakon. Fix ist allerdings die Unterstützung bzw. Entlastung der Verwaltungen durch Lambert Bart jun.. Ab 1. April wird der neue Verwaltungsleiter neben Wartenberg und Langenpreising auch zehn Stunden in Reichenkirchen tätig sein. „Ich bin für euch da“, sagte Diakon Christian Pastötter und erntete dafür großen Applaus. 

Bei einer lustigen Autofahrt von Pfarrgemeinderatsvorsitzender Lise Peis und ihrer Vorgängerin Bernadette Irl durch die Pfarrei erfuhren die 130 anwesenden Pfarreimitglieder unter dem Motto „Wos passiert do?“ Vieles von der Pfarreiarbeit und dem Pfarreileben, gespickt mit der einen oder anderen Pointe. „Es hät scho mehr sei kinna bei der Pfarrgemeinderatswahl 2018 mit einer Wahlbeteiligung von bloß 24 Prozent. Dafür is de Männerquote gestiegen, sie san mittlerweile in unserem Team emanzipiert.“ „Do schau Lohkichen, des is a nimma cool, beim Laternenumzug hams jetzt Battterielamperl - do fackelt koa Latern mehr ab.“ „Puuh, de gleiche Streck san ma beim Ferienprogramm mit dem Radl gfahrn. Do san fei vui ohne Doping sauba ins Schwitzen kemma.“ „Man glaubt es nicht, unsere Senioren haben bei ihren regelmäßigen Treffen Nachwuchsprobleme.“ „I, sog ja, Dienst am Altar, de machan do vorn Brotzeit und griang Essen und Dringa umsonst.“ „Warum hat Papst GregorVII eigentlich das Zölibat eingeführt, vielleicht, dass sich de Pfarrer nicht so vermehren.“ 

Bürgermeister Hans Wiesmaier war begeistert, vom großen Miteinander. „Hier herrscht ein guter Geist, den ihr hier in der Pfarrei lebt. Positiv bei uns ist, dass die Pfarreien einen hohen Stellenwert haben. Ein Spruch sagt: Es gibt nur eine Form die Welt zu verändern, das ist das gute Beispiel.“ Reichenkirchen wird sich mit dem neuen Dorfplatz ebenfalls verändern”, so das Gemeindeoberhaupt. Kirchenpfleger Anton Maier informierte über geleistete Investitionen der letzten Jahre. Für das neue Leichenhaus in Reichenkirchen gab es 2015 sogar den Fassadenpreis. Für die derzeitige Dorfplatzerneuerung übernimmt die Gemeinde aktuell zwei Drittel des nötigen Kirchengrundes, um an Fördermittel zu kommen. Dafür dürfe man sich künftig über einen kleinen Unterstand freuen. 100 Meter Wasserleitung wurden neu verlegt vom Pfarrhof zur Sakristei. Beim Pfarrhof muss dringend nach Sturmschäden das Dach repariert werden und eine Außenrenovierung sei ebenfalls nötig, so Maier. Die komplette Renovierung der Gruckinger Kirche bezeichnete Maier dank der großzügigen Fördermittel als Lottogewinn. Bei der Friedhofserweiterung in Lohkirchen sind künftig allerdings nur noch Urnengräber möglich, informierte der Kirchenpfleger. 

Anschließend berichteten noch die Landjugend, das Landvolk und die Bücherei über ihre Aktivitäten. Geehrt wurden bei der Pfarrversammlung 16 Mitglieder des Kirchenchors St. Michael für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft mit Urkunde und einer Rose. Am Ende zeigte Fotograf der Pfarrei, Markus Krompaß, zu Kaffee und Kuchen seine herrlichen Bilder aus dem Leben der Pfarrei.  - to

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