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Amsel, Drossel, Fink und Star

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Dr. Norbert Schäffer (l.) und Dr. Andreas von Lindeiner (r.) unterstützten Umweltministerin Ulrike Scharf bei der Vogelzählung © privat

Bayerische Umweltministerin zählt Gartenvögel bei der Aktion "Stunde der Wintervögel"

Erding – Neun Schwanzmeisen, fünf Gimpel, vier Blaumeiesen dazu Amsel, Grünfink und Kohlmeise – das ist persönliche Bilanz der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf, die im Rahmen der Aktion „Stunde der Wintervögel“ am Samstag, 10. Januar, im heimischen Garten Wintervögel zählte. Jedes Jahr ruft der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) zur Vogelbeobachtung auf. Ministerin Scharf hatte dazu den Vorsitzenden des LBV Dr. Norbert Schäffer und dem LBV-Artenschutzreferenten Dr. Andreas von Lindeiner in den Landkreis Erding eingeladen. Umweltministerin Scharf betonte: „Ich unterstütze diese tolle Aktion sehr gerne. Wer Vögel zählt, erlebt die heimische Tierwelt direkt vor der Haustüre. Diese Erfahrung begeistert für die Natur und stärkt das Bewusstsein für unsere Umwelt.“ Vögel sind, so Scharf, gute Hinweisgeber für den Zustand der Umwelt und unverzichtbar im Naturkreislauf. Denn sie bestäuben Blüten und vertilgen Schädlinge. Scharf wies darauf hin, dass jeder Einzelnen etwas für den Vogelschutz tun könne: „Jeder kann einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten. Wer einen naturnahen Garten mit heimischen Pflanzen anlegt, leistet einen wichtigen Beitrag für den Erhalt unserer Vogelarten.“ Bereits zum zehnten Mal ruft der Landesbund für Vogelschutz (LBV) die «Stunde der Wintervögel» aus. Vom 9. bis 11. Januar konnten sich Tierfreunde an der Aktion beteiligen und Daten zur Verbreitung heimischer Vogelarten sammeln. Dafür sollten sie eine Stunde lang die Vögel vor ihrem Fenster zählen und dem LBV melden. Die Tierschützer wollen so unter anderem herausfinden, wie sich die Zahl der Tiere im Jahresvergleich verändert hat. Besonders interessant ist 2015, welche Auswirkungen der plötzliche Wintereinbruch auf die Vögel in Bayern hatte. Außerdem interessieren den Verband besonders die bekannten Zugvögel, die normalerweise im Mittelmeerraum überwintern, sich diesmal aber den Flug in den Süden gespart haben. Pro Jahr wirkten in den vergangenen Jahren rund 20.000 Bürger an der Zählaktion mit, die durchschnittlich rund 500.000 Vögel erfassten.Seit Projektbeginn im Jahre 2009 liegen Meldungen über rund drei Millionen Vögel vor und geben einen guten Überblick über die Vogelpopulation in Deutschland.stmuv.bayern

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