AOK und Kreisverkehrswacht stiften anziehbare „Warndreiecke“ für 950 Erstklässler aus der Region

So wie die Klasse 1b der Grundschule in Bockhorn freuten sich 20 weitere Schulen aus dem Landkreis Erding mit rund 950 Schulanfängern über die Sicherheitsüberwürfe von der Landesverkehrswacht und der AOK. Hier Schulleiterin Friederike von Fraunberg (2.v.re.) und Klassenlehrerin Veronika Brozovsky (3.v.re.) bei der Übergabe durch den Geschäftsführer der Landesverkehrswacht Manfred Raubold (re.) und AOK-Direktor Heinrich Hecht (li.)
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So wie die Klasse 1b der Grundschule in Bockhorn freuten sich 20 weitere Schulen aus dem Landkreis Erding mit rund 950 Schulanfängern über die Sicherheitsüberwürfe von der Landesverkehrswacht und der AOK. Hier Schulleiterin Friederike von Fraunberg (2.v.re.) und Klassenlehrerin Veronika Brozovsky (3.v.re.) bei der Übergabe durch den Geschäftsführer der Landesverkehrswacht Manfred Raubold (re.) und AOK-Direktor Heinrich Hecht (li.)

Erding – Die Zahl der Schulwegunfälle ist im Pandemiejahr 2020 deutlich gesunken. Laut bayerischer Verkehrsunfallstatistik gingen sie – vor allem wegen des Homeschoolings – um ein gutes Drittel (36,7 Prozent) zurück. „Damit der Schulweg sicher bleibt und noch sicherer wird, brauchen gerade Erstklässler in den ersten Schulwochen Unterstützung, um sich an den Straßenverkehr zu gewöhnen“, so Heinrich Hecht, Direktor von der AOK in Erding.

Die ABC-Schützen müssen häufig mit einem neuen Schulweg zurechtkommen, der gerade bei Dunkelheit und in der Dämmerung besondere Gefahren birgt. „Mit einer Warnweste und Reflektoren lässt sich die Sichtbarkeit erhöhen und so das Unfallrisiko im Vergleich zu dunkler Kleidung halbieren“, sagt Hecht.

Bewährte Zusammenarbeit geht weiter

Daher stattet die AOK in Erding auch in diesem Jahr zum Schulstart rund 950 Erstklässler an 21 teilnehmenden Schulen mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus. Die AOK kooperiert bei der Aktion mit der Landesverkehrswacht Bayern. Gemeinsam haben sie sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit im Straßenverkehr für Schulkinder zu erhöhen. „Die Kinder sollen so angezogen sein, dass sie auch bei schlechtem Wetter gut von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden können“, betont Manfred Raubold, Geschäftsführer der Landesverkehrswacht Bayern. Damit tragen die sogenannten Warndreiecke einen wesentlichen Teil dazu bei, die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu vermeiden.

An insgesamt fast 1.900 Grund- und Förderschulen in ganz Bayern werden an über 100.000 ABC-Schützen Sicherheitsüberwürfe verteilt. „Wir freuen uns, wenn so der Schulweg gerade für die kleinsten und schwächsten Teilnehmer am Straßenverkehr sicherer wird und die Zahl der Schulwegunfälle weiter sinkt“, ergänzt Raubold. An der Grundschule Bockhorn erhalten zwei Klassen die praktischen Überwürfe.

Schulleiterin Friederike von Fraunberg ist vom Projekt „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ überzeugt: „Die reflektierenden Warndreiecke bieten den Kindern gerade in der dunklen Jahreszeit auf ihrem Schulweg einen ganz wichtigen zusätzlichen Schutz.“ - A.Penninger

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