Kultur & Kunst

Ausstellung „Zehn Jahre dazwischen“ im Frauenkircherl Erding

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Gitarrist Siggi, Anna Maria Blau, Schriftführerin Birgit Meier, 2. Vorsitzender Michael Lang, 2. Bürgermeister Ludwig Kirmair, stellvertretender Landrat Jakob Schwimmer, 3. Vorsitzende Maria Weber, Claudia Häußer, Hans Peis und Mathilde Schabenberger (v.li.).

Unter dem Titel „Zehn Jahre dazwischen“ präsentieren Mitglieder des Kunstvereins Erding (KVE) ihre Werke im Erdinger Frauenkircherl.

Erding – Unter dem Titel „Zehn Jahre dazwischen“ präsentieren Mitglieder des Kunstvereins Erding (KVE) ihre Werke im Erdinger Frauenkircherl. Die etwa 160 Mitglieder waren aufgefordert, jeweils ein Werkpaar einzureichen, wobei zwischen der Entstehung mindestens zehn Jahre liegen mussten. 

So sollte die zeitliche Entwicklung der Kunstschaffenden dargestellt werden. Es gibt 57 interessante Werke von 27 Künstlern zu sehen: kreativ, vielseitig, unkonventionell und klassisch, mal spektakulär, mal bescheiden. Meist wurde mit Acrylfarben auf Leinwand gemalt. 

Manche Arbeiten sind in der Komposition sorgfältig vorbereitet und in langwierigen Arbeitsprozessen ausgeführt. Die Ausstellung ist dazu getan, Freude an der Kunst zu fördern. Der Besucher sollte sich Zeit nehmen, sich in Ruhe in jedes der Exponate wie Bilder in Öl und Acryl, Bleistiftzeichnungen und Fotoarbeiten zu vertiefen, um so einen Vergleich zwischen damals und heute aufzuspüren. 

Eine außergewöhnliche Kombination zeigt Jürgen Haupt: Einem Porträt von Johann Sebastian Bach stellt er eine farbenfrohe und abstrakte Installation gegenüber. Diese besteht aus mehreren hundert Zahnstochern und Holzspießchen, die akribische bunt bemalt sind. 

Sie stellen zum einen eine Klaviatur dar und symbolisieren als weiteres mit quadratischen Motiven „Farbakkorde.“ So schafft es der ehemalige Sozialwissenschaftler, seine Sicht auf die Verbindung von Musik und Malerei mit individueller Darstellung auszudrücken. „Man sieht in dieser Ausstellung: Kunst ist vielfältig, unterhaltend, manchmal belehrend bildend. Und Kunst lebt“, sagte zweiter Bürgermeister Ludwig Kirmair zur Vernissage. 

Auch wenn über die Kunst und manchmal besonders über ihre Kosten für den Steuerzahler bei öffentlich geförderter Kunst kontrovers diskutiert werde: Kunst in all ihren Facetten stimuliere das Gemüt, die Gefühle und bereichere das Leben, sagte der Redner. 

Zweiter Vorsitzender Michael Lang dankte den Aktivisten, die sich an der Organisation und beim Aufbau der Ausstellung besonders engagiert hatten und nannte hierbei Maria Weber, Birgit Meier, Uwe Kloos, Annemarie Sartini, Albin Zauner, Elisabeth Lex und Peter Breth. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Gitarristen und Sänger „Siggi“, der für seine eigenen Kompositionen im Musikstil britpop mit großem Beifall belohnt wurde. Die Ausstellung kann bei freiem Eintritt bis 10. November täglich von 13 bis 19 Uhr besichtigt werden. Bauersachs

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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