Natürlich abgekühlt

Baumpflanzungen am Korbinian-Aigner-Gymnasium in Erding

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Schattenspendende Bäume gegen Überhitzung der Klassenzimmer

Erding – Der Ausschuss für Bauen und Energie hat am 11. November 2019 verschiedene Maßnahmen gegen die Überhitzung von Klassenzimmern an Landkreisschulen besprochen. Es wurde u.a. angeregt, Schatten durch Baumpflanzungen z.B. entlang der Gebäudesüdseiten zu schaffen um das jeweilige Gebäude natürlich zu klimatisieren. 

In diesem Zusammenhang wurden am Donnerstag, 12. März, am Korbinian-Aigner-Gymnasium in Erding zwölf Großbäume angeliefert und die Einpflanzungen erfolgen wenige Tage später. 

Davon werden acht Bäume (vier Spitzahorn und vier Wildkirschen) in eine bestehende Baumreihe an der Südseite des Schulgebäudes gepflanzt. Bäume im Umfeld von Schulen haben nicht nur eine ausgesprochene Wohlfahrtswirkung, sondern wirken sich ebenfalls positiv auf das vorherrschende Kleinklima aus.

Neben der kühlenden Wirkung während der Sommermonate sind Bäume auch Frischluftlieferanten und werten dadurch das gesamte Schulgelände auf. Auch die heimische Natur profitiert von Bäumen im Schulumfeld. So sind Bäume Lebensraum vieler heimischer Vögel- und Insektenarten. Baumpflanzungen stellen somit eine naturschutzfachliche Aufwertung des Areals dar.

Landrat Martin Bayerstorfer: „Es handelt sich dabei um eine Win-Win-Situation. Mit jedem Baum, der gepflanzt wird, leisten wir einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Um die gewünschte klein-klimatische Verbesserung vor Ort möglichst bald zu realisieren, wurden bereits Großbäume mit einer Pflanzhöhe von über sechs Metern ausgewählt.“ 

Nicht nur die Südseite des Gymnasiums soll in Zukunft stärker durch Bäume schattiert werden. Auch im Bereich des Sportplatzes wird es ab diesem Sommer für die Schüler Schattenplätze unter vier neuen Bäumen geben. Da es in diesem Bereich aufgrund der Innenhofsituation sehr heiß werden kann und der vorhandene Boden wegen der umliegenden Sporteinrichtungen (Weit- und Hochsprunganlagen aus Sand) sehr trocken ist, wurden für die Pflanzung trocken- und hitzeertragende Baumhaseln ausgewählt. 

Diese aus Südosteuropa stammende Baumart gehört zu den so genannten Klimabäumen, die unsere warmen zunehmend auch trockenen Sommermonate besser vertragen als heimische Arten. Die Baumhasel erinnert mit ihrer Blatt- und Wuchsform an die heimische Linde. cfk

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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