Indienhilfe in Niederding

Benefizabend für Rufina – große Spendenbereitschaft

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Der Kinderchor Mooskitos, unter der Leitung von Regina Altmann,beim Auftritt.

Für die Herz-Operation des indischen Mädchens Rufina spendeten Niederdinger 3.500 Euro, nachdem sie ein vielfältiges Abendprogramm geboten bekommen hatten

Niederding – Brechend voll war der Bürgersaal in Niederding an dem Tag, als der Pfarrgemeinderat Niederding und der Aufkirchner Verein Kinderpatenschaften Südindien einen bunten Benefizabend für den bis heute beliebten achzigjährigen indischen Pfarrer Jesudason, der um eine Spende für eine Herzoperation des südindischen Mädchens Rufina gebeten hatte, veranstalteten. Bei freiem Eintritt und freien Getränken gab es ein reichhaltiges Buffett mit herrlichen, selbst zubereiteten indischen und bayerischen „Schmankerln“. Dazu wurde ein anspruchsvolles buntes musikalisches Programm mit drei Chören und Beiträgen von verschiedenen „Künstlern“ aus dem Pfarrverband, unter der musikalischen Gesamtleitung von Ingrid Biller, geboten. Lorenz Huber führte mit seiner charmanten und witzigen Art durch den kurzweiligen Abend. Bevor Organisator Andreas Biller, Lorenz Strobl (PGR) und Monika Dirsch (Kinderpatenschaftenverein) die Gäste begrüßten, gab es einen schwungvollen rhythmischen Auftakt durch eine afrikanische Trommelgruppe, die aus vier jungen Flüchtlingen bestand, die derzeit im Pfarrverband Moosinning leben. Der Kinderchor Mooskitos, unter der Leitung von Regina Altmann, sang sich dann als erste „Künstlergruppe“ aus dem Pfarrverband mit drei Liedern in die Herzen des Publikums. Es folgte eine beschwingte Instrumentalversion des Abba-Liedes „Mamma Mia“, das vom Niederdinger Jugendensemble vorgetragen wurde. Familie Schneider aus Aufkirchen bereicherte darauf den Abend durch die zwei Musikbeiträge „Tijuana Tuba“ und „Gabriellas Song“. Großen Applaus erhielt danach die junge Band „Some sprouts“ für zwei sehr gefühlvoll vorgetragenen Eigenkompositionen. Das bayrische Clownpaar „Clownine und Nikolosi“ brachten die Gäste anschließend mit lustigen Einlagen zum Lachen, bevor es dann in die köstliche kulinarisch Pause ging. Der Singkreis Erdinger Moos, unter der Leitung von Peter Heger, eröffnete den zweiten Liederbogen. Mit dem anspruchvollen Klavierstück „Amelie“ begeisterte anschließend Susanne Dirsch. Danach brachte der als Boogie Woogie-Spezialist weit über den Landkreis hinaus bekannte Chorleiter Peter Heger mit einem selbstarrangierten Stück den Bürgersaal regelrecht zum Toben. Die Sängerin Manuela Schmid aus Eitting trug darauf, am Klavier begleitet durch Peter Heger, zwei Operettenlieder professionell vor. Mit den Instrumentalstücken „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ und der „Tritsch-Tratsch-Polka“ der Montagsrunde, unter der Leitung von Werner Stang, ging es beschwingt weiter. Großen Applaus erhielt Barbara Matzinger, die mit ihrer Geige und Gitarrenbegleitung von Ingrid und Andreas Biller auf virtuose Weiser die zwei Stücke „Amabile“ und „Pachelbel“ vortrug. Mit den beiden Instrumentalstücken „Zemer atic“ und „Ceresnicky“ brachte anschließend die Gruppe Mondfeuer feine internationale Klänge in den Bürgersaal Niederding. Julia Kottmann, mit der Gitarre begleitet von Ingrid Biller, beschloss den zweiten Teil des Konzerts beeindruckend mit den Liedern „Amazing Grace“ und „Summertime“. Den dritten Teil des Abends eröffneten Rainer Hellinger und Niko Wachter aus Schwaig mit dem kabarettistisch vorgetragenen Lied „Actionfilm mit Waffen“. Der Niederdinger Kirchenchor, unter der Leitung von Hans Kern, sang anschließend. Die Oberdinger Hottentotten zeigten unter großen Beifall, wie man im Pfarrverband richtig „schuahplattlt“. Andreas Biller und Claudia Birk von der Gruppe Herzbluatt beendeten schließlich mit den drei lustigen Gesangseinlagen den Bunten Benefizabend. Weil`s „so schee war und weil ois so guad war“ und weil die Menschen im Pfarrverband Erdinger Moos ein großes Herz für Notleidende haben, wurde am Schluss kräftig gespendet, so dass als Reinerlös ein Spendenbeitrag von 3.500 Euro zusammengekommen ist. Der PGR Niederding und der Aufkirchner Kinderpatenverein Südindien bedankt sich bei allen, die zum Gelingen der Benefizveranstaltung beigetragen haben und natürlich den großzügigen Spendern mit einem herzlichen „Vergelt`s Gott!“. Die Kosten für die im Dezember geplante Herz-OP des südindischen Mädchens können damit voll übernommen werden und die Eltern von Rufina bekamen noch eine zusätzliche finanzielle Unterstützung.

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