Berglauf-Heimspiel für Trisportler

Trisportler beim Berglauf: Markus Birg, Jürgen Syré, Alex Schlesier, Juliane Scholitschik (hinten v.l.); Karsten Seliger, Uwe Wöhrle, Hellmut Blumenthal (vorne v.l.). Foto: ha

Erding – Eine Rekordzahl von 13 Teilnehmern machte sich am Sonntag, 1. Mai, auf den Weg zum Tegernsee, um am Wallberglauf teilzunehmen. Drei Trisportler wagten sich zum ersten Mal überhaupt an einen Berglauf, während Gottfried Deimel den Wettkampf bei Rottach-Egern bereits zum achten Mal absolvierte.

„Berglauf? O Gott!“ Wenn man einem Außenstehenden davon erzählt, pendelt sich dessen Gesichtausdruck meist irgendwo zwischen Entsetzen und Bewunderung ein. Die Zahlen sind auch durchaus beeindruckend. Auf der 4,9 Kilometer langen Strecke waren 830 Höhenmeter zu überwinden. „Es geht immer bergauf! Teilt euch das Rennen ein“, ermahnte Deimel seine Teamkollegen vor dem Start. Doch um ein Gerücht gleich aus der Welt zu schaffen: Gelaufen wird nur auf einem Teil der Strecke, das gilt zumindest für Freizeitsportler. „Eigentlich war es eher eine schnelle Bergwanderung“, resümierte Jens Schwabe, einer der drei Neulinge. Schwabe wurde mit 46:55 Minuten 133. der Gesamtwertung bei 264 männlichen Teilnehmern. Noch besser debütierte Markus Birg (43:53, Platz 89), der knapp hinter den gemeinsam ins Ziellaufenden Georg Unterreitmeier (43:45, Platz 87) und Alex Schlesier (43:46, Platz 88) das Ziel am Wallberghaus erreichte. Die stärkste Platzierung erlief sich Juliane Scholitischik, die mit 48:35 Platz 22 (in ihrer Altersklasse Platz 8) erreichte. Damit meldet Scholitischik, wie auch in den letzten Jahren, teaminterne Titelambitionen an, denn der Wallberglauf war auch ein Punktewettkampf für die Trisport-Vereinsmeisterschaft. Das Fazit der 13 Trisportler fällt jedenfalls durchweg positiv aus, auch wenn es mit der herrlichen Aussicht auf den Tegernsee bei sechs Grad und Nebel nichts wurde. Der berglauferfahrene Karsten Seliger weiß: „Der Puls rast und die Beine werden schwer – doch man ist im Ziel immer relativ schnell wieder erholt.“ So konnten sich die Teilnehmer im Panorama-Restaurant eine leckere Portion Kaiserschmarrn genehmigen, die im Startgeld enthalten war. Markus Birgs Fazit: „Eine schöne und völlig neue Erfahrung. Es werden ganz andere Muskelgruppen als beim normalen Laufen beansprucht.“ ha

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