Der analoge Impfpass: Isener Ehepaar entwickelt Corona-Karte

Die Corona-Karte und ihr Entwickler: der Isener Georgiy Mai
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Die Corona-Karte und ihr Entwickler: der Isener Georgiy Mai

Akku leer? Handy nicht dabei? Kein Problem – wenn man die „Corona-Karte“ hat. Ein Isener Ehepaar hat sie entwickelt

Isen – Ganz egal, wo man rein will, fast überall muss man heutzutage am Eingang erstmal das Handy aus der Tasche ziehen und den Impfnachweis herzeigen. Alternativ kann man natürlich auch das gelbe Impfheft mitführen. Oder: die Corona-Karte – ein Impfnachweis für den Geldbeutel. Entwickelt hat es das Isener Ehepaar Georgiy und Tanja Mai.

„Man ist einen Tag beim Skifahren, es ist kalt, entsprechend schnell verliert der Handy-Akku an Ladung. Und wenn man dann abends noch auf die Hütte will, ist er leer – und man muss draußen bleiben, weil man seine Impfung nicht nachweisen kann“, erzählt Georgiy Mai. Der 36-Jährige arbeitet in einer Werbeagentur und ist Dozent an der Medienhochschule in München. Auf die Idee kam er mit seiner Frau in der Freizeit. Denn nicht nur in der Kälte kann der digitale Nachweis auf dem Smartphone ein Problem werden: „Nicht immer will man das Handy im Sommer mit an den See oder ins Freibad nehmen“, weiß er. Zudem haben auch viele ältere Menschen gar kein Smartphone.

Individuelle Gestaltungen auf der Corona-Karte möglich

Die Corona-Karte ist dagegen in Kreditkartengröße, passt also ganz bequem ins Portmonee. Auf ihr ist der QR-Code abgedruckt, den man sonst digital herzeigt. Damit ist die Karte wohl überall gültig, wo auch der Nachweis mit dem Smartphone funktioniert.

Individuell gestalten lässt sich der Impfpass übrigens auch. Georgiy Mai: „Es gibt die Möglichkeit, das Firmenlogo auf die Karte zu drucken und sie so allen Mitarbeitern etwa als Zuckerl zu Impfung dazuzugeben.“

Der Haken bei der ganzen Sache: Es ist nur der QR-Code für eine Impfung abdruckbar. Bei einer Auffrischungsimpfung etwa, bekommt man einen neuen QR-Code. Heißt: Man müsste sich auch eine neue Karte bestellen. Dafür ist sie beim zweiten mal um 2 Euro günstiger. Die Erstkarte kostet 8,95 Euro, die Zweitkarte 6,95 Euro. Weitere Infos gibt es im Internet auf www.coronakarte.eu – dort kann die Karte auch bestellt werden.

ma

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