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Die Gewerkschaft NGG fordert ein Lohn-Plus für die 390 Beschäftigten in Bäckereien im Kreis Erding

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In Bäckereien verschärfen niedrige Löhne den Fachkräftemangel, sagt die Gewerkschaft NGG – und fordert ein kräftiges Einkommensplus
In Bäckereien verschärfen niedrige Löhne den Fachkräftemangel, sagt die Gewerkschaft NGG – und fordert ein kräftiges Einkommensplus © ArturVerkhovetskiy

Erding – Sie stehen früh auf, damit Brot und Brezen morgens frisch in der Verkaufstheke liegen: Jetzt sollen die rund 390 Bäckerei-Beschäftigten im Landkreis Erding mehr Geld bekommen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Wer im Bäckerhandwerk arbeitet, macht einen wichtigen, anstrengenden Job. Der muss attraktiver werden, wenn die Branche künftig noch die Fachleute finden und halten will, die sie dringend braucht. Nachwuchssorgen plagen die Bäckermeister seit Jahren“, sagt Manuel Halbmeier, NGG-Geschäftsführer, Region Rosenheim-Oberbayern .

Ohne ausreichendes Personal in den Handwerksbetrieben bleibe den Menschen bald nur noch der Griff zur aufgebackenen Massenware im Supermarkt. Konkret fordert die Gewerkschaft, dass die Löhne im bayerischen Bäckerhandwerk um 7,5 Prozent steigen – mindestens jedoch um 200 Euro pro Monat. „Die hohe Inflation trifft die Beschäftigten mit voller Wucht“, so Halbmeier.

Mit Blick auf steigende Energie- und Rohstoffpreise zeigt die Gewerkschaft Verständnis für die schwierige Lage mancher Betriebe. Das Personal fair zu bezahlen, sei für die Zukunft der Branche aber unerlässlich. Mit dem geforderten Lohn-Plus würde eine Bäckereifachverkäuferin künftig 14,82 Euro pro Stunde verdienen. Aktuell sind es 13,67 Euro. Gelernte Bäcker oder Konditorinnen kämen auf 16,60 Euro Stundenlohn. - NGG

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