Flughafen München

Dritte Startbahn rückt in weite Ferne

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Die Notwendigkeit einer dritten Start- und Landebahn am Münchner Flughafen war dabei bis jetzt schon nicht gegeben und seit der Pandemie noch deutlich weniger.

Altbürgermeister und dienstältestes Mitglied der Fluglärmkommission Herbert Knur über die Notwendigkeit einer dritten Startbahn nach der Pandemie

Flughafen München - Es gibt auch Gewinner und nicht nur Verlierer der Pandemie. So ist es derzeit so ruhig wie vor 1992 ohne Fluglärm. Da hört man sogar einmal wieder die die Vögel zwitschern und nicht nur den Düsenlärm. Da können sich natürlich die Startbahngegner freuen, denn so schnell wird es in Sachen dritter Start- und Landebahn nicht weiter gehen.

Wir haben hierzu Altbürgermeister und dienstältesten Mitglied der Fluglärmkommission Herbert Knur befragt. Er denkt, dass die finanziellen Ressourcen jetzt erst einmal sicher anders gelenkt werden und die Lufthansa ja angekündigt hat, dass sie künftig mehr auf Qualität und nicht Quantität baut. Die Notwendigkeit einer dritten Start- und Landebahn war dabei bis jetzt schon nicht gegeben und nun noch wesentlich weniger. 

Hier, so Knur, müssten dann auch erst Juristen entscheiden wie es mit dem Verfallsdatum der Planfeststellung aussieht. Gegenüber 2011 hat sich die Lage was Klimaschutz betrifft gewaltig geändert und auch die damals gemachten Prognosen wurden total verfehlt. Herbert Knur weiß aber auch, dass der Flughafen für Berglern ein großer Arbeitgeber ist und hier etliche nun in Kurzarbeit sind. Für die hofft er natürlich, dass dies bald ein Ende haben werde - Spanier

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