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Eine, die eigene Spuren hinterlassen will

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Konrektorin Renate Holzinger (l.) und Rektorin Karin Rausch (M.) werden künftig für etwa 230 Schüler und 30 Kollegen an der Mittelschule Altenerding verantwortlich sein. Oberbürgermeister Max Gotz, Schulamtsdirektor Hans-Rudolf Suhre und Noch-Rektor Peter Libossek (v.l.) gratulierten Rausch zur Ernennung. © brückner

Jeder wusste es, aber jetzt ist es amtlich: Ab 1. August heißt die Rektorin an der Altenerdinger Mittelschule Karin Rausch.

Altenerding – Die Spatzen hatten es schon von den Dächern gepfiffen, dass die 47-Jährige die Leitung in Altenerding übernehmen wird. Nun hat es Schulamtsdirektor Hans-Rudolf Suhre amtlich gemacht. Die bisherige Konrektorin an der Mittelschule am Lodererplatz tritt die Nachfolge von Peter Libossek an, der nach 16 Jahren in den laut Suhre „ wohlverdienten Ruhestand“ geht. „Ich weiß, die Schulleitung ist in guten Händen“ sagte Nochhausherr Libossek, als er das Amt des Rektors an seine Kollegin übergab. Die „Neue“ kommt aus Traunstein und wurde unmittelbar nach ihrem Examen als Lehramtsanwärterin 1998 an der Hauptschule Erding eingesetzt. Ab der Jahrtausendwende unterrichtete sie zusammen mit Suhre in Wörth „verhaltenskreative“ Acht- und Neuntklässler. Sie fühlte sich von Anfang an hier wohl, wohnt in Walpertskirchen und hat nach eigenen Worten nie einen Versetzungsantrag eingereicht. Aber um den Rektorenposten in der Nachfolge von Libossek hat sich die inzwischen zur Konrektorin an der Mittelschule am Lodererplatz ernannte Lehrerin beworben und war damit erfolgreich. Oberbürgermeister Max Gotz machte ihr die Aufwartung. Er gab zu, dass er von schulischen Dingen „keine Ahnung“ habe, aber gut zuhören könne und zum Beispiel gerne dabei sei, wenn sich die Schüler aus Polen zum Austausch mit den Erdingern treffen. Er wünschte Rausch Mut und den Schneid, die Dinge durchzustehen. „Wenn Sie mich brauchen, bin ich da“, versprach er ihr. „Herr Libossek hat große Fußstapfen hinterlassen“ sagte Rausch. Es werde natürlich ein paar Veränderungen geben, das sei normal. Sie versprach jedoch dem neuen Kollegium, keine Entscheidungen über dessen Köpfe hinweg zu treffen, sondern darauf zu achten, das alles transparent ablaufe und das gute Schulklima erhalten bleibe. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit, vor allem auch mit ihrer Stellvertreterin, Konrektorin Renate Holzinger, die ihr sehr wichtig sei. Libossek gab ihr noch einen Tipp mit auf den Weg: „Man muss eigene Fußstapfen finden, nicht in die von anderen treten, sonst hinterlässt man keine eigenen Spuren“.ab

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