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Erdings Landrat Martin Bayerstorfer verwundert über Aufhebung des Tempolimits auf der A94

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Martin Bayerstorferr

„Dass hier noch weitere Maßnahmen folgen müssen, steht für mich fest, das Tempolimit war eine erste Maßnahme zum Schutz der Anwohner. Es ist mir daher unverständlich, dass das Wohl der Bürger vor Ort den Kürzeren gezogen hat“, so Martin Bayerstorfer.

Erding - Landrat Martin Bayerstorfer hat mit Verwunderung das Urteil zum Tempolimit auf der A 94 zur Kenntnis genommen. „Meine inständige Bitte an das Innenministerium ist, dieses Urteil genau zu prüfen und in die nächste Instanz zu gehen“, so der Landrat. „Das Tempolimit wurde als kurzfristige, schnell umsetzbare Maßnahme eingeführt, damit die Anlieger geschützt werden, während weitere Prüfungen zum Lärmschutz laufen. Dankenswerterweise hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder Anfang des Jahres sehr schnell gehandelt, um den Landkreis Erding beim Anwohnerschutz zu unterstützen.“ Auch der Kreistag Erding hat in einer Resolution einstimmig ein Tempolimit gefordert, bis weitergehende Prüfungen durchgeführt worden sind.

„Dass hier noch weitere Maßnahmen folgen müssen, steht für mich fest, das Tempolimit war eine erste Maßnahme zum Schutz der Anwohner. Derzeit sind noch nicht mal die Prüfungen abgeschlossen, geschweige denn weitere Maßnahmen beschlossen – es ist mir daher unverständlich, dass das Wohl der Bürger vor Ort vor Gericht den Kürzeren gezogen hat“, so Landrat Martin Bayerstorfer. Insbesondere im Hinblick auf den Fahrbahnbelag, der offensichtlich nicht dem neuesten Stand der Technik entspricht und damit zu einer besonderen Lage im Landkreis Erding führe, aber auch im Hinblick auf die Lärmschutzwände sei das Urteil schwer nachzuvollziehen.

Die Landtagsabgeordnete Ulrike Scharf wird sich weiterhin für den Lärmschutz der A-94 Anlieger einsetzen. Sie nimmt das Urteil zur Kenntnis und fordert ebenfalls die Staatsregierung auf Beschwerde gegen das Urteil einzulegen. Außerdem betont Scharf: „Die Lärmschutz-Grenzwerte sind nicht mehr zeitgemäß. Diese müssen zum Wohle und Schutz der Bürgerinnen und Bürger auf den Prüfstand gestellt werden.“ - Daniela Fritzen

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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