Baustelle Stadtpark (fast) abgeschlossen

Erdings „neuer“ Stadtpark wird am 19. Juli offiziell von OB Max Gotz eröffnet

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Die neue Herzogburg ist ein Wasser-Abenteuerspielplatz und bereits sehr beliebt bei Familien und ihren Kindern

Erding – Nach Informationen des Pressesprechers der Stadt Erding Christian Wanninger wird Oberbürgermeister Max Gotz am Freitag, 19. Juli, den sanierten Stadtpark offiziell seiner Bestimmung übergeben. Denn dann ist die zweite Umbaumaßnahme abgeschlossen. „Standen bei Teil eins vor wenigen Jahren die große Wiese mit dem zentralen Spielplatz und das damals neu erworbene Mayr-Wirt-Areal jenseits der Bahntrasse im Mittelpunkt, lag der Schwerpunkt jetzt westlich der Sempt rund um das Tiergehege“, erläutert Christian Wanninger. 

Während der Streichelzoo grundlegend modernisiert und neu strukturiert wurde (weitere Sitzstufen direkt neben dem Eingang bieten direkten Zugang zum Fluss), mussten das Damwild und Stadt-Esel „Maxe“ den Park verlassen. „Die kleine Fläche entsprach eigentlich nie einer artgerechten Tierhaltung“, begründet Oberbürgermeister Max Gotz die Entscheidung. Stattdessen entstand hier ein zweiter, großer Spielplatz, der sich in erster Linie an kleinere Kinder richtet. Neben den obligatorischen Schaukeln und einer Wippe umfasst der Spielplatz eine Vielzahl unterschiedlicher Klettergerüste, eine lange Rutsche und einen Wasserlauf mit den nötigen Vorrichtungen, um das Wasser ins Spielen einzubeziehen. Ein Ort also, „wo Kinder schmutzig werden könnten“, schmunzelt der Oberbürgermeister. Ist der andere Spielplatz jenseits der Sempt einem Keltendorf nachempfunden, orientiert sich der neue an der mittelalterlichen Stadtanlage Erdings: mit dem Wasserlauf als stilisiertem Burggraben. Außerdem im Fokus der Planer: Die unmittelbar an das Tiergehege angrenzende Wiese. Sie soll sich zum zentralen Treffpunkt im Stadtpark entwickeln, hofft Gotz. Ein Bewegungsparcours ermöglicht Personen aller Altersgruppen sportliche Betätigung, dazu kommen eine Boule-Bahn und drei Schachfelder. Weil darüber hinaus die unmittelbar angrenzende Böschung des ehemaligen Sempt-Hochufers deutlicher in Erscheinung treten soll, nahmen die Planer Änderungen am Wegenetz vor. Eine neue Treppe schafft direkten Zugang zur Wiese. Wichtig ist dem Oberbürgermeister die ökologische Dimension der Sanierung. 

„Hier steht die Natur im Vordergrund“, betont er. Wie beim ersten Abschnitt wurde der Baumbestand „moderat gelichtet“, so dass wertvolle Bäume besser gedeihen und zur Geltung kommen können. Ferner wurden vor allem in den Auenbereichen des Flusses Ruhezonen für Flora und Fauna geschaffen, die von Besuchern nicht betreten werden können. Spektakulär gestaltete sich die Öffnung eines Altarms der Sempt. Was bisher einem stillen Teich ähnelte, bildet nun ein Fließgewässer. Völlig neu präsentiert sich in Zukunft auch der Eingangsbereich in der Parkstraße. Nach dem Gewinn eines Wettbewerbs errichtet dort der Trierer Künstler Gerhard Freising seinen „Leuchtturm für den Stadtpark Erding“. Der Entwurf greift die Tradition der Türme der Stadt Erding auf und führt sie fort, so Freising. Der Turm besteht aus einem filigranen Stahlgerüst mit einer Höhe von 11,5 Metern. In das Gerüst werden satinierte Plexiglasplatten und transparent farbige Scheiben eingefügt. Auch der Zugang an Gymnasium und Mädchenrealschule wurde umgestaltet. - Bauersachs

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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