Sport

Erster Erdinger Trainingswettkampf

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100 Meter Schwimmen, 4,5 Kilometer Radfahren und einen Kilometer Laufen hieß es für die Kids beim Triathlon

Trisport Erding stellt eigenen Triathlon auf die Beine

Erding – Eine komplette Saison ohne Triathlon – besonders für die Kids und Jugendlichen des Trisports Erding war die Vorstellung mehr als ein Desaster. Schließlich wurde den ganzen Winter über hart an der Form gearbeitet und für manch einen sollte heuer der erste Triathlon überhaupt stattfinden. Doch dann kam Corona – und mit dem Virus die Absage der allermeisten Veranstaltungen wie beispielsweise dem Stadttriathlon. Gleichzeitig mit der Absage des Jahreshighlights wurde allerdings auch die Idee geboren, zumindest einen kleinen Trainingswettkampf für die Mitglieder des Trisports ins Leben zu rufen. Insgesamt 42 Teilnehmer (16 Kids, 15 Jugendliche und elf Erwachsene) starteten beim „1. Erdinger Trainingswettkampf“. 

Die Jüngsten über 100 Meter Schwimmen, 4,5 Kilometer Radfahren und einen Kilometer Laufen, Jugendliche und Erwachsene über 470 Meter/ acht Kilometer/ zwei Kilometer, alles in und rund um den Kronthaler Weiher. Nur der Ablauf war etwas anders als sonst. In der Wechselzone wurde ebenso auf den Mindestabstand geachtet wie auch beim Schwimmstart. So gab es erstmals einen sogenannten Rolling Start. Hierbei werden die Athleten nicht alle zusammen, sondern im Abstand von 20 Sekunden ins Wasser geschickt. Für die Trisportler war das Schwimmen ein richtiges Aufwärmprogramm. 

Die Wassertemperatur war mit 23 Grad rund doppelt so warm wie die Außentemperatur, was für einen idyllisch nebelverhangenen Kronthaler Weiher sorgte – die Orientierung im Wasser aber nicht unbedingt erleichterte. Trotz Nebel, Wind und kühlen Temperaturen war jeder der Teilnehmer und Helfer dankbar, dass der Testwettkampf vom ursprünglich geplanten Termin witterungsbedingt von Samstag auf Sonntag verschoben wurde. Einziger Wermutstropfen an der Terminverschiebung: Triathlonprofi und Sieger des Stadttriathlons 2019 Frederic Funk, der als Überraschungsgast an den Start gehen wollte, konnte am Sonntag nicht teilnehmen. 

Gemeinsam Spaß am Triathlon, das sollte die Veranstaltung vermitteln und genau dieses Gefühl man auch spüren. „Durch das tolle Engagement unserer Mitglieder war es möglich einen tollen Trainingstag zu organisieren, der uns auch in der Praxis den Auflagen eines Corona-Konzeptes näher bringt“, resümiert Vorstandsmitglied Simone Blumoser. „Und wenn wir von unseren Kids zum ‚weltbesten Verein‘ gekürt werden, dann wissen wir, dass wir alles richtig gemacht haben.“ - cac

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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