Das Wetter im Blick

Es kann nur besser werden – Zweckoptimismus für Maihälfte 2 ist gefragt!

weiße Blüten
+
Wir befinden uns mitten im Frühling – doch vor Unwägbarkeiten schützt uns das nicht

Der Erdinger Diplom-Forstwirt und Wetter-Mann Christian König befasst sich mit dem Wetter, das uns erwartet

Region – Achtung, hier kommt gleich mal die Hiobsbotschaft – zumindest beim Blick zurück. Das erste Maidrittel war in der Region Erding so kalt wie noch nie seit der Jahrtausendwende! Anders ausgedrückt: sind wir froh, dass es hinter uns liegt. Das wäre dann aber doch viel zu kurz gegriffen; denn Wetter besteht bekanntlich aus deutlich mehr als nur den Temperaturen. Und schon sieht die Sache besser aus: ganz normal bei Niederschlag und Sonnenstunden. Immerhin gab es ja Traumwetter zum Muttertag und am Folgetag mit fast 30 Grad – im Schatten wohlgemerkt …

Und jetzt den Blick nach vorne, bitteschön. Was haben wir denn da? Also die Eisheiligen sind laut Kalender auch schon wieder geschafft, wenn wir die „Kalte Sophie“ vom Samstag den 15. gleich mit dazupacken. So lässt sich das Mantra für die zweite Maihälfte locker mit den Worten aus der Überschrift formulieren: Es kann nur besser werden! Zumindest mit Sicherheit, was die Tageslänge anbelangt. Da steuern wir unaufhaltsam auf das maximal Mögliche von 16 Stunden zu. Gut fünf Wochen noch und wir haben Sommeranfang. Man könnte auch sagen: Sommer-Sonnenwende. Doch das klingt schon wieder etwas bedenklich, weil danach ja die Tage schon klammheimlich wieder kürzer werden.

Wir sehen: wie man es dreht und wendet, ein Haar in der Suppe findet sich immer; es sei denn man schüttet gleich das Kind mit dem Bade aus. Übertragen auf die Einschätzung des laufenden Frühlings oder gar den bevorstehenden Sommer hieße das – Corona hin oder her – auch da werden wir uns mit Unwägbarkeiten, enttäuschten Erwartungen, überzogenen Hoffnungen und ernüchternden Bilanzen arrangieren müssen. Und das muss nicht zwingend mit einem desolaten Witterungslauf über Wochen zusammenhängen. Es ist und bleibt einfach typisch Mensch, dass es uns schwerfällt, die Dinge einfach so anzunehmen, wie sie kommen. Man wüsste doch zu gern im Vorfeld – rein aus Planungsgründen natürlich – was wann wie kommt oder ausbleibt. Und warum.

Das allgegenwärtige Problem dabei: Prognosen sind schwierig – besonders wenn sie in der Zukunft liegen (blöder Witz). So haben wir inzwischen dreierlei Phänomene zu verdauen, die uns in chronische Unsicherheiten tauchen wollen: Die Börse, das Wetter – und Corona! Wie jeder einzelne damit umgeht, bleibt ihm überlassen. Wetter dürfte aber für die meisten bei der Bewältigung von Lebensumständen im Alltag rund um die Region Erding eher das geringere Problem sein. Diese Prognose müsste doch recht gut passen, oder …?! - ck

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Neues Eingangsgebäude für das Bauernhausmuseum macht Fortschritte
Erding
Neues Eingangsgebäude für das Bauernhausmuseum macht Fortschritte
Neues Eingangsgebäude für das Bauernhausmuseum macht Fortschritte
Spatenstich für Grundschule in Langenpreising
Erding
Spatenstich für Grundschule in Langenpreising
Spatenstich für Grundschule in Langenpreising
Schulstart am AFG Erding mit 12 neuen Kollegen und neuer Schulleiterin
Erding
Schulstart am AFG Erding mit 12 neuen Kollegen und neuer Schulleiterin
Schulstart am AFG Erding mit 12 neuen Kollegen und neuer Schulleiterin
Neue Leitung der Caritas-Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung in Erding
Erding
Neue Leitung der Caritas-Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung …
Neue Leitung der Caritas-Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung in Erding

Kommentare