Endlich fertiggestellt!

Feierliche Eröffnung des alten Schulgebäudes in Wartenberg

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Das neu eröffnete Mehrgenerationenhaus

Nach verzögerter Bauzeit ist das neue Mehrgenerationhaus in Wartenberg offiziell eröffnet worden

Wartenberg – Unter großer ­Beteiligung von Politik, Architekt und ausführenden Firmen sowie geladener Gäste und Kirche hat die Einweihung und Eröffnung des alten Schulhauses stattgefunden. Dabei bekam das für drei Millionen renovierte und umgebaute Gebäude zu einem Mehrgenerationenhaus, von Pfarrer Gregor Bartkowski und Prädikantin Martina Weise sowie auch deren Bewohner den kirchlichen Segen. 

Der ehemalige Staatsminister Prof. Dr. Hans Zehetmair hielt die Festrede. Er lobte die Form der Vollendung und sprach davon, dass an diesem Tag die Ernte eines Juwels eingebracht werde. Er habe es als Kultusminister immer begrüßt, wenn um eine Sache wie hier redlich gestritten wurde, da es ja auch um den Geldbeutel der Gemeinde gehe. 

So hieß es nach dem Bürgerentscheid gegen das Haus néanmoins (dennoch) und so Zehetmair, das habt ihr gut gemacht. Zum einen sei die Bezeichnung „Alte Schule“ für das ehemalige Wittelsbacher Jagdhaus, in einer Zeit von „WhatsApp“ bestens gewählt. Denn mit Lesen und Schreiben werde immer noch das Wichtigste mit der Schule verbunden.

Mittelpunkt bayerischer Geschichte

Ein Kompliment hatte er auch für die Bezeichnung Wittelsbacher Saal für den Bürgersaal. Hier in Wartenberg sei man nicht geschichtslos und damit gesichtslos, schließlich stand man einmal mit Herzog Otto I. im Mittelpunkt der Bayerischen Geschichte bis die Burg geschleift wurde. 

Auch Doris Schmid- Hammer von der Regierung von Oberbayern sprach vom Haus als Schmuckstück. In einer Zeit wo es um bezahlbaren Wohnraum gehe, haben hier Wartenberger Bürger sieben gut geschnittene Wohnungen mit Hilfe von Förderungen geschaffen. So gab es vom Wohnraumförderprogramm rund 800.000 Euro und von der Städte­bau­förderung noch einmal 260.000 Euro. 

Das Geld sei, so die Regierungsvertreterin hier sehr gut angelegt. Architekt Udo Rieger freute sich wie er sagte außerordentlich, dass ein historisch wertvolles und ortsbildendes Gebäude hier erhalten werden konnte. Dazu gab es ein zähes Ringen und er verstehe bis heute nicht, warum das Denkmalamt dieses Gebäude nicht unter Denkmalschutz stellte. Rieger lies dann das Baugeschehen Revue passieren, so gab es auch Überraschungen wie wesentlich schlechteren Zustand der Bausubstanz als angenommen, was zu Verzögerungen führte. 

Das Haus wurde aber barrierefrei und energetisch auf neuesten Stand gebracht. Der derzeit amtsführende dritte Bürgermeister Christian Pröbst hatte eingangs die rund 60 geladenen Gäste begrüßt.

Besonders freute es Pröbst, dass die beiden erkrankten Bürgermeister Manfred Ranft und Peter Schickinger wenigstens an dieser Eröffnung teil haben konnten. Natürlich galt der Dank dem Architekten, den Ingenieurbüros, den Handwerkern und ganz besonders auch Bauleiter Karl Kohn. Auch Bewohner der bereits fünf bezogenen Wohnungen und der eingesetzte Kümmerer Peter Bisaha waren gekommen.

Überwindung so mancher Hindernisse

Dank großer Unterstützung durch die Staatsregierung und Überwindung so manchen Hindernisses gelang es das Haus zum 1. September 2019 bezugsfertig zu machen. Pröbst selbst sei selbst stolz das Projekt zum Ende führen zu dürfen. 

Es habe viel Energie und Kraft gekostet, es wurde wunderschön und die Mühe habe sich gelohnt. So dann dankte Pröbst jedem Einzelnen der hier seinen Beitrag leistete, vor allem Dr. Norbert Hartmann ohne den es das Haus so wie es jetzt dastehe nicht gebe. 

Kunsthistorikerin Dr. Heike Kronseder vom Verein Wittelsbacher Jagdhaus nutzte dann die Gelegenheit noch die Verdienste von Christian Pröbst zu würdigen der sich dafür voll einsetzte dass das Haus rechtzeitig bezugsfertig wurde. Am Nachmittag konnten dann alle Bürger beim Tag der offenen Tür das Alte Schulhaus besichtigen. Spanier

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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