Fotoclub Erding: Die Gewinner des Quartalswettbewerbs stehen fest

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Präsentieren die Siegerfotos: Claus Langheinrich mit Dr. Anton Schick und Oliver Schabenberger (v.li.)

„Spritziges Vergnügen“ holt den Sieg beim Wettbewerb

Erding – Schöne Brunnenfiguren zu entdecken und nicht nur einfach „abzuknipsen“, sondern auf interessante Weise ins Bild zu setzen, um dieses Thema ging es beim Fotoclub Erding beim Quartalswettbewerb.

Am erfolgreichsten war dabei Claus Langheinrich (Lengdorf), der mit seinen Aufnahmen unter den 40 abgegebenen Fotos sensationell gleich Platz eins, drei und fünf belegte. „Spritziges Vergnügen“ heißt sein Siegerbild. 

Gleich in der Früh war er in Herrenchiemsee und fand – ungestört von Touristen – ein Motiv mit Brunnenfiguren. Langheinrich fing das flirrende Licht des heißen Vormittags ein. Er positionierte seine Figuren in den schier berstenden Wasserfontänen und blendete damit störende Bildhintergründe aus. „So schaffte ich mit Empathie und kompositorischer Kraft einen stillen Moment, eine heitere Atmosphäre und eine romantisch-poetische Projektion in das Reich der Fantasie, Illusion und Erinnerung an einen längst vergangenen Sommer“, schwärmt Langheinrich. 

Auf Platz zwei punkteten bei der geheimen Abstimmung die Clubmitglieder das Foto von Dr. Anton Schick (Velden) „blanker Stahl“, das den Rathausbrunnen in Gundelfingen zeigt. „Der Brunnen soll die Menschen zum Nachdenken anregen und die Phantasie beflügeln“, zitierte die Donauzeitung einst den Erbauer Norbert Zagel. „Um diesen Effekt auch fotografisch umzusetzen, musste ich die Stahlskulptur entsprechend in Szene setzen, wobei ich mich auf eine der beiden Brunnenfiguren konzentrierte“, sagt Schick. 

Er fotografierte mit einem starken Weitwinkel und reduzierte die Farbsättigung der Bauten im Hintergrund, damit sich der Brunnen wirkungsvoll vom Hintergrund abhob. Den Brunnen Fontana del Moro in Rom fotografierte Oliver Schabenberger (München) und belegte damit Platz vier. 

Er belichtete mit langer Verschlusszeit und verwendete für eine perfekte Bildschärfe deshalb ein Stativ. Als Zeitpunkt wählte Schabenberger die „blaue Stunde“, sodass der Himmel nicht schwarz wurde, sondern ein schönes Nachtblau zeigt. „Der Nachteil an so bekannten Motiven ist, dass sie stets von vielen Touristen umlagert werden. Daher ist viel Geduld und sind zudem viele Aufnahmen nötig, wenn man die im Bild störenden Leute nicht mit ablichten will“, sagt Schabenberger. 

Es gibt noch Erfolge vom Fotoclub zu melden: Beim internationalen Wettbewerb in Rosario (Argentinien) wurde Norbert Sensers Bild „Alleebäume“ mit der FAF Goldmedaille und beim Wettbewerb „Sunflower“ in Prag mit der „National Bronze Medal“ ausgezeichnet. Bei seiner ersten Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb bekam Dr. Michael Sachweh in Prag je eine Annahme für „Unknown Flight Objekt“ und „Ship in Ice.“Bauersachs

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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