„Wir dürfen nicht länger wegschauen!“

Gewalt gegen Frauen ist keine Randnotiz: Frauen-Union ruft zur Enttabuisierung des Themas auf

Ulrike Scharf setzt sich gegen Gewalt an Frauen ein und fordert einen Ausbau der Hilfsangebote
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Ulrike Scharf setzt sich gegen Gewalt an Frauen ein und fordert einen Ausbau der Hilfsangebote

Region – Die Frauen-Union Bayern ruft am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen zur Enttabuisierung des Themas auf und fordert gleichzeitig einen Ausbau der Hilfsangebote für Frauen und Mädchen.

Die Landesvorsitzende Ulrike Scharf, MdL erklärt: „Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist keine Randnotiz! Täglich wird Frauen schreckliches Leid und Unrecht angetan. Hinter jeder Geschichte verbirgt sich ein schlimmes Schicksal. Wir dürfen nicht länger wegschauen, sondern müssen dieser Entwicklung entgegenwirken. Der Schutz von Frauen und Mädchen muss in den Mittelpunkt gerückt werden!“

Bereits in ihrem Positionspapier vom Mai fordert die Frauen-Union Bayern dazu auf bestehende Hilfs- und Beratungsangebote, z.B. das Angebot an Plätzen in Frauenhäusern, flächendeckend weiter auszubauen und personell zu verstärken. Scharf drängt auf einen verbesserten Schutz für Frauen und sagt „jede Tat hinterlässt Spuren. Betroffene Frauen müssen noch besser unterstützt und vor allem geschützt werden. Die Gewalt muss verhindert und bekämpft werden. Es darf nicht sein, dass für viele Frauen körperliche und psychische Gewalt zum Alltag gehören.“

Abschließend drängt Scharf auf eine Veränderung in der Gesellschaft „Gewalt an Frauen ist kein Tabuthema. Es geht uns alle an. Wir müssen uns damit auseinandersetzen.“ - Nina Hieronymus

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