Brauchtum & Sitte

Fraunberger Fußwallfahrt zum 600-jährigen Wallfahrtsjubiläum

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Angeführt vom Kreuz sowie Bürgermeister Hans Wiesmaier und Landrat Martin Bayerstorfer, machten 400 Vereinsmitglieder zu Ehren des 600-jährigen Wallfahrtsjubiläums eine Fußwallfahrt von Fraunberg zur Maria Thalheimer Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt zum Festgottesdienst. Hier sind die Pilger zwischen Bachham und Kleinthalheim unterwegs.

Insgesamt 400 Gläubige hatten sich an der Fußwallfahrt, angeführt von den Kreuzträgern Hans Scheffzick und Johannes Lex, vom Fraunberger Sportzentrum nach Maria Thalheim zum Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche beteiligt

Fraunberg/Maria Thalheim – Es war eine der Highlight-Festlichkeiten zum 600-jährigen Wallfahrtsjubiläum nach Maria Thalheim. Die ganze Gemeinde war auf den Beinen. Alle 33 Fraunberger Gemeindevereine, davon 17 mit Fahnenabordnungen und alle Teilnehmenden in Vereinskleidung ihres jeweiligen Vereins. 

Organisationschef Thalheims, Vereinesprecher & Kriegervorstand Franz Obermaier hatte zum Gelingen extra neun Vorbeter aus den Pfarrverbands-Pfarreien organisiert. Die Kirchenglocken läuteten auf Hochtouren, der Gickerl vom Raiffeisen-Done krähte dazu lautstark, als die Fußwallfahrer am Thalheimer Ortsrand eintrafen.

Dort wurden sie herzlich von Diakon Christian Pastötter empfangen. Ministrantin Maria Grün überreichte an Fraunbergs Bürgermeister Hans Wiesmaier die große Wallfahrtsjubiläumskerze, bevor die Pilger in die Wallfahrtskirche einzogen. 

Mit dabei war auch der komplette Gemeinderat, Landrat Martin Bayerstorfer und Kreisbrandmeister Franz Ganslmaier. Der herrliche Festgottesdienst wurde von Pfarrverbandsleiter Gregor Bartkowski zusammen mit Diakon Christian Pastötter und Ruhestandsgeistlichem Edward Stupak geleitet. 

Zur Einstimmung wurde das von Diakon Pastötter kreierte Jubiläums-Wallfahrtsgebet gemeinsam gebetet. Dann durfte Bürgermeister Wiesmaier die Jubiläumskerze entzünden. Bernhard van Hoof trug die Lesungen und die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden aus den fünf Pfarreien die Fürbitten vor.

Für die musikalische Umrahmung der Festgottesdienstes sorgte der Maria Thalheimer Kirchenchor unter Begleitung von Organist Lambert Bart und Trompeter Georg Bart. Die Feuerwehren aus Fraunberg und Maria Thalheim hatten für die Sicherheit der Bittgänger gesorgt. 

Das Rote Kreuz war vor Ort, um bei Notfällen zu helfen. Pfarrer Bartkowski und Diakon Pastötter waren überwältigt, „das ist ein unwahrscheinliches Erlebnis, das erlebst du nur einmal im Leben in besonderen Orten.“ 

Der von der Mutter Gottes ausgesuchte Gnadenort bringe Segen schon über viele Jahrzehnte. „Wallfahrtsorte verbinden die Leute, Vereine und die Gemeinde“, so die Geistlichen. Pastötter predigte: „Freue mich heid wirklich beim großen Wallfahrtsgottesdienst miteinander, den Schulterschluss zu stärken. Wir Pilger sind auf dem richtigen Weg zum ewigen Leben. 

Maria, das Vorbild der ganzen Kirche, stärkt uns dabei im Glauben und unserer Offenheit.“ Bürgermeister Hans Wiesmaier meinte: „Wir haben heute ein Stück Wallfahrtsgeschichte fortgeschrieben, mit einem großen Miteinander. Wir haben eine Kraft in der Gemeinde, die im Zusammenschluss die Zukunft meistert.“ 

Beim anschließenden gemeinsamen Frühschoppen auf dem Dorfplatz mit zwei schattenspendenden Zelten sorgten die Thalheimer Ortsvereine Krieger, Feuerwehr, Schützen, TSV, Gartenbauverein, SSV sowie die Heislleit mit Würstl und Getränken schnell fürs leibliche Wohl der vielen Pilger. 

Der gesamte Erlös der Bewirtung geht an den Förderverein der Wallfahrtskirche. Als Erinnerungsgeschenke für die Vereine wurden von Pastötter und Wiesmaier jeweils ein Fotomagnet mit einem Bildnis der Gottesmutter Maria überreicht. to

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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