Fraunberger Künstler präsentieren Gemeinschaftskunstwerk

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Bürgermeister Hans Wiesmaier links und die Fraunberger Künstler (v.l.) Evelin Dudek, Franz Angermaier, Cilla Bachmeier, Helga Stowasser, Rosmarie Preuße mit Enkelin Sophie und Dagmar v. Fraunberg bei der Präsentation der Kunstwerke am Fraunberger Schloss

„Lebens-Werte“ - Eine neue Attraktion für Fraunberg

Monatelang hatten die sechs Fraunberger Künstler Franz Angermaier, Cilla Bachmeier, Evelin Dudek, Dagmar v. Fraunberg, Rosmarie Preuße und Helga Stowasser aufwendig und mit viel Liebe zum Detail an ihrem neuen Gemeinschaftskunstwerk gearbeitet. Dabei hat jeder Künstler Sicherheitsglas zu seinem ausgewählten Thema mit Glasmalfarbe bemalt, signiert und anschließend mit einem Zwei-Komponenten-UV-Lack versiegelt. Nur Rosmarie Preuße hatte für ihr Werk namens „Erlösung“ statt Glasmalfarbe Glassteine verwendet.

Bereits im Herbst 2018 hatten sich die Künstler mit dem Thema 500 Jahre Reformation auseinander gesetzt. Zur Umsetzung der Begriffe Frieden, Erlösung, Freiheit, Bildung, Hoffnung und Vergebung wurden verschiedene Ideen entwickelt. Schließlich einigte man sich auf ein Projekt mit sechs stilisierten gotischen Fenstern in Anlehnung an die Kirche in Wittenberg. Die gewählten Begriffe stehen für allgemein gültige christliche und ethnische Werte und sind im weitesten Sinn auch Inhalt der Lutherischen Thesen. 

Am Sonntag fand nun in besonderem Ambiente bei schönstem Frühlingswetter am Schloss Fraunberg die Präsentation der sechs Stelen die nun als Gesamtkunstwerk „Lebens-Werte“ vor der  Kulisse des Fraunberger Schlosses statt. Dabei stellten die Künstler den vielen begeisterten Besuchern ihr Werk persönlich vor und erklärten den spirituellen Hintergrund und die dazugehörigen Gedanken bei der Umsetzung. Bläser Martin Kaml vom ökumenischen Bläserkreis Erding hat die Präsentation mit einigen Stücken auf seiner Trompete wunderschön musikalisch umrahmt. Dem Betrachter obliegt es nun, sich mit dem Projekt „Lebens-Werte“ auseinander zu setzen. Das außergewöhnliche Ambiente der Umgebung am Schloss trägt dazu bei, die Werke auf sich wirken zu lassen und besinnliche Momente zu erleben. 

Die Fraunberger Schlossbesitzer Dieter und Herdana von Fraunberg hatten für das Projekt großzügig ihr Schloss-Areal zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Hans Wiesmaier dankte dafür und freute sich auch über die großartige Zusammenarbeit zwischen Künstler und Bürger, damit das Kunstwerk an dieser Stelle überhaupt realisiert werden konnte. Gemeinderat und Metallbauer Georg Scheiel bei der Firma Wittmann in Tittenkofen hatte die schönen Metallrahmen gebaut bzw. zusammengeschweißt. Per Laserverfahren wurden die Oberbegriffe Frieden, Erlösung, Freiheit, Bildung, Hoffnung und Vergebung ausgeschnitten und die fertigen Rahmen abschließend verzinkt. Sepp Ascher hatte beim Betonieren des Sockels geholfen und Glaser Walter Benner hatte letztlich die fertigen Glaskörper in die Stelen eingesetzt. 

Das Projekt wäre aber nicht möglich gewesen ohne die großzügigen Sponsoren. Wiesmaier dankte der anwesenden FMG-Vertreterin Frau Rittler vom Regionalbüro, der Umwelttechnik Wurzer Eitting, Firma TKD Rainer Diranko Tittenkofen, Gasthaus Rauch Grucking, Baugeschäft Käsmaier Fraunberg und dem Landschaftsbau Huber aus Lohkirchen. Die Künstler bedankten sich am Ende persönlich mit einem Bunt gemischten Blumenpflanzenkorb bei den Schlossleuten, bei den helfenden Händen mit Essensgutscheinen, für die unermüdliche Kulturreferentin Anni Gfirtner mit einem Bild und für den Musiker sowie Wiesmaier gab es ein edles Tröpfchen. Anschließend luden die Künstler ihre Gäste zum gemütlichen Stehempfang in den Schlosshof ein.  to

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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