Freie Fahrt: Hartlbrücke in Wartenberg eingeweiht

Gemeinsam wurde die Hartlbrücke in Wartenberg mit Durchschneiden des Bandes freigegeben
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Gemeinsam wurde die Brücke mit Durchschneiden des Bandes freigegeben

Direkt nach Eröffnung der neuen Wartenberger Brücke kam mit dem Hochwasser gleich die erste Bewährungsprobe

Wartenberg – Nach zwei Jahren Planung mit dem Büro Brandl und Eltschig und rund 10 Monaten Bauzeit wurde die Hartlbrücke nun eingeweiht. Die neue Brücke ist mit 40 Tonnen für LKW´s befahrbar und weist beidseits breite Gehsteige vor allem für die Sicherheit der Kinder auf.
Während der Bauzeit, so Bürgermeister Christian Pröbst, gab es kein einziges Hochwasser, doch kaum war die Brücke fertig, hatten wir letzten Sonntag ein Hochwasser, das bis auf 50 cm an den Unterzug heranreichte. „Mit 36 000 Litern Wasser pro Sekunde Durchfluss war das sogleich die 1. Bewährungsprobe für die Brücke und ich kann ihnen sagen: Es hat alles bestens funktioniert!“ Die alte Brücke hatte noch einen Mittelpfeiler, der das Wasser gebremst und zu Verklausungen geführt hat. Jetzt kann das Wasser ungehindert fließen. Dies, so der Bürgermeister, ist nun die 2. Brücke im Ort die nach dem Hochwasser 2013 erneuert und höher gesetzt wurde und somit den Durchfluss des Wassers verbessert. Dafür habe der Markt Wartenberg viel Geld investiert, was sich nun bereits gelohnt hat. Zu den Kosten konnte Pröbst auch sehr Erfreuliches berichten. Die komplette Baumaßnahme war mit 1,009 Millionen Euro und mit 923.000 Euro förderfähige Kosten ermittelt worden. Nachdem die Baumaßnahme nun fertig ist, aber noch nicht alle Schlussrechnungen im Hause sind, könne man aber schon vorab sagen, dass aufgrund des günstigen Angebotes der Fa. Wadle und den bekannten Architektenkosten man wohl bei ca. 850.000 Euro landen und somit ca. 15 % unter den geschätzten Kosten bleiben werde. Das ist Balsam für den klammen Haushalt.

Alle Spartenträger haben sehr gut zusammengearbeitet und Pröbst hatte auch ein dickes Lob an die Bayernwerke für die problemlose Verlegung der Kabel. Das Wappen des Drachens im Brückengeländer bezeichnete der Bürgermeister als sein persönliches Highlight. Auch die Ruhebänke beidseits der Brücke passen hervorragend. Planer Christian Eltschig bestätigte die große Teamleistung. Das Baugeschehen war noch unter Bürgermeister Manfred Ranft in die Wege geleitet worden. So war die alte Brücke mit Mittelpfeiler zu schmal und wurde nun durch eine integrale Brücke ersetzt, die dauerhaft und nachhaltig ist. Es konnten dabei sechs Fertigteile mit je 16 Tonnen eingesetzt werden und es wurden 45 Tonnen Stahl verbaut. Mit beidseitigem Rad- und Fußweg ist die moderne Brücke für alle Fahrzeuge geeignet.

Die Evangelische Pfarrerin Elisabeth Schulz und der Katholische Pfarrer Gregor Bartkowski nahmen die Segnung vor. Schulz sagte Brücken sind im übertragenen Sinn Verbindungen zwischen Menschen. Pfarrer Gregor Bartkowski erfüllte es mit Freude, dass man auch eine Segnung schätze. Stellvertretender Landrat Franz Hofstetter gratulierte zur Brücke und besonders auch zum integrierten Gemeindewappen. Gerade in der heutigen Zeit seien Verbindungen nötiger als je zuvor und der Markt habe hier vorbildlich investiert. - bs

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