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Freude am Glauben und am Familienleben

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Erding

– Die Geschäftsführerin, Diplom-Theologin Adelheid Widmann (KBW) und die pädagogische Leiterin Gaby Mutzbauer (ZdF) präsentierten über 2200 Veranstaltungen für Stadt und Landkreis, die von September 2012 bis Februar 2013 angeboten werden. Das KBW ist Träger des Zentrums der Familie, arbeitet selbst aber hauptsächlich für Pfarrgemeinden und unterstützt die Pfarreien. Dennoch sind alle Veranstaltungen für jedermann offen, egal welcher Konfession. Nicht ohne Stolz verwies Widmann darauf, dass Kardinal Reinhard Marx Erding als Station in die Reihe seiner sechs Glaubensgespräche aufgenommen hat, die er im nächsten Jahr durchführt. Denn immerhin besteht die Erzdiözese München/Freising aus 40 Dekanaten mit 748 Pfarreien und (Pfarr-)Kuratien. Marx hat das Jahr des Glaubens ausgerufen und ist am 9. November 2013, hier zu Gast. Es geht ums Credo: „Ich glaube im Gespräch mit Kardinal Marx“. Beengt sind die Räume in der Kirchgasse 7, aber nicht nur deswegen hat das KBW beschlossen, mit der Bibel ins Café zu gehen. „Die Bibel ist ein spannendes Buch“, sagt Widmann. An fünf Terminen, immer mittwochs von 9.30 bis 11 Uhr, beginnend am 17. Oktober, mit Landkreisdekan Reinhold Föckersperger, können Interessierte im Gartensalon des Hotels Henry an der Dachauer Straße 1 mit unterschiedlichen Referenten auf Spurensuche mit dem Buch der Bücher gehen und Wege zum Glauben erkunden. Auch die Reihe „Voll das Leben – Filme über Gott und die Welt“, ist neu. Sie beginnt am 24. Januar 2013, im Cineplex an der Dorfener Straße 17 mit dem anrührenden Spielfilm „Wie im Himmel“, geht am 21. Februar, mit „Nokan – die Kunst des Ausklangs“ weiter, und enthält noch zwei Dokumentarfilme im März und April. Für jede Produktion wurden Paten gefunden, Föckersperger, Dr. Johannes Schollen, Bernd Scheumaier und Ernst Bartmann, die kurz in den jeweiligen Film einführen. Ganz neu ist, dass sich das KBW zum Kompetenzzentrum für das Ehrenamt entwickelt. Widmann betonte, dass ohne unentgeltlich wirkende Mitarbeiter Vieles nicht möglich wäre. Deswegen bietet das KBW nicht nur Qualifizierung und Fortbildung sondern vor allem auch Coaching und Beratung an – und zwar für alle engagierten Mitmenschen in jedwedem Verein. Besonders stellte Widmann die großzügige Unterstützung durch Stadt und Landkreis in den Vordergrund. „Es ist toll, hier Bildungsarbeit zu machen“, sagte sie. Einen besonders kompetenten Erziehungsberater leistet sich das ZdF. Autor Jan Uwe Rogge kommt am 4. Juli, um 20 Uhr in die Stadthalle und referiert zum Thema „Kinder brauchen Eltern, die (sich) Grenzen setzen“. Ein ebenso informativer wie vergnüglicher Abend, der in Kooperation mit der Veranstaltungsstätte und dem Münchner Merkur durchgeführt wird. Das ZdF begleitet Eltern in allen Fragen rund um Familie, Erziehung und Gesundheit. Auch wenn eine Ehe in die Brüche geht, gibt es durch Rechtsanwältin Verena Noreisch juristische Beratung zum fairen Preis. Besonders stolz ist Mutzbauer auf die Zusammenarbeit mit dem Kreiskrankenhaus, in dem in Vorbereitungskursen und Vorträgen alles rund um Geburt und Familiengründung erläutert wird. Das ZdF liefert das Know-how, das Krankenhaus die Räumlichkeiten. Und dann gibt es noch das wellcome-Projekt, in dessen Rahmen auf Wunsch rund drei Monate lang zweimal pro Woche eine ehrenamtliche Mitarbeiterin zu den frisch gebackenen Mamas nach Hause kommt, sie praktisch, individuell und unbürokratisch unterstützt. Es macht Freude, schwanger zu sein und eine Familie zu gründen“, sagt Mutzbauer. Und diese Freude will das ZdF Eltern und Kindern vermitteln. ab

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