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Geschenke bei Ehrungen für 20 langjährige Mitarbeiter der Erdinger und Burghartinger Isar Sempt Werkstätten

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Für die Jubilare der Erdinger und Burghartinger Behindertenwerkstätten gab es bei der Weihnachtsfeier Geschenke.

Besinnliche Weihnachtsfeier der Erdinger Behindertenwerkstätte

Schöne Bescherung bei der festlichen gestalteten Weihnachtsfeier der 200 Mitarbeiter der ISW Erding im Gasthaus Strasser in Oberbierbach. Sozialpädagogin Ursula Schwarz machte die Ehrungen für 20 langjährige Mitarbeiter mit Urkunden und Geschenken zu einem unterhaltsamen kurzweiligen Spektakel. ISW Geschäftsführer Alfred Wittmann ließ ein großartiges Jahr Revue passieren und dankte dabei Lebenshilfe-Vorsitzenden Landrat Martin Bayerstorfer und Geschäftsführer Randolf Gänger für die gute Zusammenarbeit. 

Erinnert wurde an die zehn Mitarbeiter, die in den wohlverdienten Ruhestand gegangen waren. Wiederum persönlich vorgestellt haben sich anschließend die zehn neuen Mitarbeiter in der großen Runde. Ein weiteres Highlight war die Vorlesung einiger Herzens-Wünsche der Menschen mit Behinderung, die vorab beim Wunschbaum in der Kantine abgegeben werden konnten wie zum Beispiel  Frieden auf der Welt, Schulbildung für jedes Kind, bessere Entwicklungspolitik, Unterstützung freier Wahlen in Russland und auf der ganzen Welt. Versorgung mit Medikamenten für Entwicklungsländer, Hunde retten in Kroatien, gute Pflege auch für Mama und Papa. Beeindruckend „Wie bewusst sie die Welt wahrnehmen, das traut ihnen Keiner zu“, meinte Wittmann. 

Für die Unterhaltung sorgten die ISW Ardinger Werkstod Zupfa, die ISW Theatergruppe mit „Dahoam is Dahoam“ und die ISW Werkstattband Zamgwürfelt, . In der 1980/81 gebauten Erdinger Werkstätte arbeiten täglich von 7.30 Uhr  bis 16 Uhr bis zu 150 psychisch oder geistig behinderte Menschen. Etwa 30 von ihnen kommen direkt aus dem benachbartem Behindertenwohnheim. In der Intensivgruppe werden speziell 20 Behinderte betreut, bei denen es zwischen den Arbeiten immer wieder Auszeiten gebe, um ihnen die erforderlichen Erholungsphasen zu bieten und die Arbeitszeit sei insgesamt kürzer, erklärte Wittmann. „Arbeiten ist für die meisten Menschen hier mehr als nur eine Beschäftigung, einer Tätigkeit nachzugehen, die einen Wert hat. Sie spüren Teil einer Gruppe zu sein und gemeinsam am Erfolg zu arbeiten, das alles macht stolz und erzeugt das Gefühl gebraucht zu werden. Unsere Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) beweisen täglich mit ihrer Arbeit in den verschiedenen Fertigungsbereichen, wie bei der Montage- und Metallverarbeitung sogar mit einer eigenen ganzen Fertigungstrasse, Verpackungs- und Textilverarbeitungsabteilung mit hochwertiger geleisteter Produktionsvielfalt für Lufthansa, Himolla, BMW und Elektro Driescher uvm., dass sie nicht umsonst von vielen Unternehmen der Region als kompetente Partner geschätzt werden. Unsere Werkstätten sind moderne Produktionsbetriebe mit vielfältigen Arbeitsbereichen“, so der Geschäftsführer. Außerdem werden die Mitarbeiter auf Ihrem Weg ins Arbeitsleben begleitet und bei der Berufsbildung und Qualifizierung unterstützt. Zudem werde den Behinderten ein breites Spektrum von arbeitsbegleitenden Maßnahmen angeboten, wie Ernährung, Musik-, Mal- und Computerkurse, Volkstanz, Nordic Walking usw., die immer restlos ausgebucht sind.

Geehrt wurden aus Burgharting: Roland Schumann und Bianca Seigner (beide zehn Jahre), Eduard Döbl (40 Jahre) und aus Erding: Manfred Engel, Katharina Rasthofer und Corinna Zistler (alle zehn Jahre), Marcus Forster, Thomas Huber und Claudia Lex (20 Jahre), Karin Einsiedler, Marion Fleht und Oliver Niemeyer (25 Jahre), Norbert Dietl, Maria Hellinger und Michael Kohlbeck (30 Jahre), Alfred Huber, Christine Ludwig und Hildegard Schubert (35 Jahre) sowie Paul Stechow und Anton Schwaiger (45 Jahre).  - to

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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