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Große Kreisstadt für Zukunft fit gemacht

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In der vergangenen Sitzungsperiode haben sie die Geschicke der Großen Kreisstadt gelenkt. Der Stadtrat von Erding tagte in dieser Konstellation jedoch Ende April zum letzten Mal, zehn Mitglieder sind nicht mehr dabei. Oberbürgermeister Max Gotz (6.v.l.) bedankte sich für „sechs wunderbare Jahre". © Foto: Brückner

Die 40 Mitglieder des Stadtrates Erding hinterlassen ein wohl bestelltes Feld. Zehn von ihnen sind in der neuen Sitzungsperiode nicht mehr dabei.

Erding – Oberbürgermeister Max Gotz ließ die vergangenen sechs Jahre ein wenig Revue passieren. Ereignisreich seien sie gewesen und die Stadt habe viele Chancen genutzt, sagte er. Freilich, nicht alles ist nach den Plänen der Erdinger Ratsmitglieder gelaufen. So erinnerte Gotz an die fehlgeschlagene Bewerbung um die Landesgartenschau. Aber daraus sei zum Beispiel die Umgestaltung des Stadtparkes erwachsen. Er bezeichnete es als für sich persönlich und jeden einzelnen als Glück, in einer Region zu arbeiten, in der man gestalten und Dinge nach vorne anschieben könne – immer gemeinsam mit der Bürgerschaft. Die Sitzungen seien manchmal zeitlich und inhaltlich an Grenzen gestoßen, doch alle hätten im Ehrenamt auch hart umkämpfte Entscheidungen mitgetragen. Das Vertrauen der Bürger habe sie darin bestätigt, richtig zu handeln. „Es waren sechs wunderbare Jahre“, zog Gotz sein Resumé und schickte Genesungswünsche zu Fritz Bauschmid, der nach 36 Jahren sein Mandat niederlegte, aber wegen eines Klinikaufenthaltes nicht anwesend war. Vize-Bürgermeister Ludwig Kirmair stellte Gotz ein gutes Zeugnis aus: Das Gremium habe Entscheidungen getroffen, die die Große Kreisstadt für die Zukunft fit machen sollen. Der Bürgermeister brauche das dicke Fell eines Nilpferdes, bringe viele Dinge auf denWeg und müsse sich um tausend Angelegenheiten kümmern. Dies alles habe Gotz mit seiner kollegialen Art und souveränen Sitzungsleitung gemeistert. Der alte Stadtrat beschloss noch die in den Ausschüssen vorberatenen Entscheidungen, den Flächennutzungsplan südlich der Anton-Bruckner- Straße und westlich der Franz- Brombach-Straße von „landwirtschaftliche Fläche“ in „Sondergebiet“ zu ändern, damit die Bundespolizei dort eine Unterbringungs- und Fortbildungsstätte ansiedeln kann. Auch bestätigten die Räte den Beschluss des Planungsund Umweltausschusses, die Umlegung für das Gebiet westlich der Sandgrubensiedlung dem Vermessungsamt zu übertragen. Als letzter öffentlicher Akt standen die örtlichen Prüfberichte der Stadt Erding und der von der Stadt verwalteten Zollner- Leihfonds-Stiftung für die Jahre 2010 bis 2012 an. Diese gaben jedoch zu keinerlei Beanstandungen Anlass und wurden einstimmig abgesegnet.       (ab)

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