Haus für Kinder in Wartenberg startet durch mit neuen Spielgeräten

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Das neue Klettergerüst im Garten des Hauses für Kinder – ein wunderschöner Platz zum Toben und Wohlfühlen

Kaum wiederzuerkennen sind die Außenanlagen der Wartenberger Einrichtung Haus für Kinder. Viel ist hier passiert in den Wochen um Ostern herum im Gartenbereich der Anlage.

Wartenberg – Kaum wiederzuerkennen sind die Außenanlagen der Wartenberger Einrichtung Haus für Kinder. Viel ist hier passiert in den Wochen um Ostern herum im Gartenbereich der Anlage. So wurden die veralteten Schaukeln entsorgt, ein neuer Kletterturm sowie eine neue Nestschaukel aufgebaut und im Rahmen dieser Maßnahmen auch einige Sträucher entfernt. 

„Die alten Geräte mussten laut TÜV noch in diesem Jahr ausgetauscht werden,“ informiert Sylvia Kebesch, Leiterin der Einrichtung. Die entsprechenden Arbeiten übernahmen Gemeidemitarbeiter, die Bagger- und Erdarbeiten wurden von der Firma Adelsberger ausgeführt. 

Rund vier Arbeitstage seien dafür investiert worden, denn die Geräte sowie einige Sträucher mussten entfernt werden. Als Einfassung wurden L-Steine gesetzt und für den Aufbau der neuen Geräte ein Fallschutz aufgefüllt, für den allein fünf mal 14 Tonnen Kies angeliefert worden seien. 

Die Kosten für die neuen Geräte in Höhe von 15.900 Euro sowie die angefallenen Ausgaben für Baumaßnahmen werden von der Gemeinde übernommen. Für die Kleinen in der Kinderkrippe gibt es auch etwas Neues: Dank der Spende der Sparkasse Erding-Dorfen in Höhe von 500 Euro wurde eine Außenküche angeschafft. „Jetzt fehlen nur die Kinder,“ so Sylvia Kebesch. Denn seit der Corona-Schließung sei die Einrichtung nur als Notfallbetreuung in sehr kleinen Gruppen geöffnet gewesen. 

Und seit Montag sei – gemäß der Vorgaben durch das Staatsministerium – die Notbetreuung ausgeweitet worden auf Kinder, die integrative Maßnahmen benötigen oder für Kinder, deren Eltern einen Anspruch auf Hilfen zur Erziehung haben. „Dafür bleibt jetzt Zeit, sich um andere Dinge zu kümmern.“ Es werde entrümpelt, das Spielzeug gewaschen und Konzepte entwickelt – auch von Mitarbeitern, die momentan im Home Office tätig seien. 

Jetzt habe man Zeit, Sachen zu erledigen, die liegen geblieben sind und um alles auf Hochglanz zu bringen. Besonders intensiv werde daran gearbeitet, wie es gerade im Ausblick auf die Wiedereröffnung weitergehe. „Da machen wir uns schon einen Kopf, denn das ist gerade für Kinder ein hochsensibles Thema,“ weiß die Pädagogin. 

Einige hätten Ängste und seien verunsichert aufgrund der Situation und der Vorgaben – vor allem auch neue Kinder, die die Einrichtung besuchen. Aber darauf sei man gut vorbereitet. Aktuell werden 130 Kinder Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt in insgesamt acht Gruppen betreut. Davon befinden sich fünf Gruppen inklusive einer integrativen Gruppe im Kindergarten, drei weitere gehören zur Krippe. 

Betreut wird der Nachwuchs von 23 pädagogischen Mitarbeiterinnen, von denen sich zwei Kolleginnen das ganze Jahr im Praktikum zur Ausbildung als Erzieherin befinden. Und das gesamte Team stehe schon bereits in den Starlöchern für die vollständige Wiedereröffnung, so die Leiterin des Hauses für Kinder. „Denn wir freuen uns schon, wenn alle Kinder wieder zu uns kommen dürfen.“ - and

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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