Herzog-Tassilo-Realschule erhält neues Dach mit Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch

Gruppenbild auf den neuen Dächern der Herzog-Tassilo-Realschule
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Von links: Herr Reichenbach, Fa. Bitzer und Schneider (Installation Photovoltaikanlage), Frau Hartmann, und Herr Schertler vom Architekturbüro ARCHITEKT.UR, Landrat Martin Bayerstorfer, Herr Schreiber und Frau Weixler (Schulleitung Herzog-Tassilo-Realschule) Frau Fusarri vom Landratsamt Erding, Herr Pröbst (Bürgermeister Wartenberg), für die EVE und Herr Huber vom Landratsamt bei der Besichtigung der neuen PV Anlage

Der West- und Nordtrakt des Altbaus der Realschule hat ein neues Dach mit Eigenverbrauchs-Photovoltaikanlage bekommen. Dies ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz im Landkreis, betont Landrat Martin Bayerstorfer

Erding – Die Herzog-Tassilo-Realschule hat nach 56 Jahren ein neues Dach über dem Kopf! Nachdem in den letzten Jahren mehrmals vergeblich versucht wurde, die lecken Stellen abzudichten, beschloss der Ausschuss für Bauen und Energie, im Jahr 2021 eine Dacherneuerung durchzuführen um weitere Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden. Das neue Dach entspricht den modernsten Anforderungen und auch eine Eigenverbrauchs-Photovoltaikanlage wurde installiert.

„Damit sind wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung energiesparender und nachhaltiger Gebäudebewirtschaftung gegangen. Damit betreibt der Landkreis Erding aktiven Klimaschutz und spart durch die Eigenverbrauchsanlage Steuergelder ein, die nun an anderer Stelle sinnvoll und zielgerichtet eingesetzt werden können“, so Landrat Martin Bayerstorfer. Die Herzog-Tassilo-Realschule sei mit der Dachsanierung wieder fit für die Zukunft und auch die immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse könnten ihrem Dach somit nichts mehr anhaben.

Die Neuerungen im Detail

Der Dachaufbau wurde auf einer neuen Dampfsperre mit einer zeitgemäßen Gefälledämmung (minimale Neigung 2,5%) mit Foliendach konstruiert. Die Entwässerungseinrichtungen wurden um Notüberläufe ergänzt. Auch wurde ein Geländer angebracht. Abschließend wurde der Blitzschutz erneuert.

Die Planung und Ausführungsüberwachung der Baumaßnahme lag beim Büro ARCHITEKT.UR aus Erding. Für die statischen Fragen war das Büro Lippacher und Müller, Erding, zuständig.

Folgende Firmen waren an der Baumaßnahme beteiligt: Fa. Kreuzpointner, Erding, Dachdecker- und Spenglerarbeiten; Fa. Obermaier, Oberneuching, Gerüstbauarbeiten und Fa. Sempt-Elektrizitäts-Werke, Erding, Blitzschutzarbeiten

Der Durchschnittsjahresverbrauch der Schule liegt bei 130.000 kWh. Die Anlage hat maximal mögliche Leistung bei idealen Verhältnissen von 70 kWp (Kilowatt Peak). Sie ist für den Eigenverbrauch der Schule konzipiert, das bedeutet, nur der Überschuss wird ins öffentliche Netz eingespeist.

Zusätzlich wird voraussichtlich im Dezember noch ein Batteriespeicher in die Anlage integriert. Dieser hat eine Speicherkapazität von 26 kWh. Durch den Batteriespeicher wird die Eigenverbrauchsquote noch weiter erhöht.

Die Arbeiten begannen in den Sommerferien und wurden jetzt beendet. Der Haushaltsansatz für das Gesamtprojekt lag bei 775.000 Euro (620.000 für das Dach und 155.000 Euro für die PV-Anlage) und wird um 190.000 Euro unterschritten. - Claudia Fiebrandt-Kirmeyer

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