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„Hoam kemma“: Porträtkünstlerin Rosmarie Weigert stellt bis 31. März im Medienzentrum Wartenberg aus

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Bei der Vernissage (v. l.) Medienzentrum-Leiterin Ulla Zehtner, Rosmarie Weigert und KulturMarkt-Vorsitzende Jutta Paulini
Bei der Vernissage (v. l.) Medienzentrum-Leiterin Ulla Zehtner, Rosmarie Weigert und KulturMarkt-Vorsitzende Jutta Paulini © Spanier

Wartenberg – Der KulturMarkt Wartenberg e.V. und das Medienzentrum Wartenberg präsentieren eine Ausstellung von Rosmarie Weigert unter deren Motto : „Hoam kemma“.

Rosmarie Weigert ist eine gebürtige Wartenbergerin und zog erst mit 32 Jahren fort. Sie hat sich seit 14 Jahren der Portraitmalerei, insbesondere expressiven Portraits von Menschen, Tieren und Landschaften verschrieben.

Zur Vernissage hatte Bürgermeister Christian Pröbst die zahlreichen Gäste mit den Worten begrüßt, dass er sich über die Fortsetzung von Ausstellungen im Medienzentrum freue. Die Vorsitzende des KulturMarktes, Jutta Paulini, war begeistert von der großen Anzahl und Qualität der Bilder und die Leiterin des Medienzentrums, Ulla Zehtner, dankte dafür, dass man diese Bilder hier zeigen dürfe. Weigert freute sich, hier wieder einmal im Geburtsort zu sein. Bernd Scheumaier führte in der Laudatio aus, dass Malen die große Leidenschaft von Weigert wurde, ja es sei, so Scheumaier, zum zentralen Mittelpunkt geworden.

Ihre ersten Malversuche startete die Künstlerin mit der Malerin Renate Guldner und seit 2010 beim Kirchenmaler Robert Guldner. Seither besuchte sie regelmäßig Kurse und entwickelte ihren eigenen Malstil. Seit 2011 stellt Weigert ihre Werke regional und überregional aus. Neues ausprobieren ist ihr ein Muss und so entstanden farbenfrohe Momentaufnahmen als Spiegelbilder der Gesellschaft. Nicht zu übersehen sei auch ihre musikalisches Schaffen, welches das Bild „Tanz mit dem Kontrabass“ auf besondere Weise zu vereinen scheint. So gab es in der KMS eine Ausstellung mit überwiegend Musikmotive.

Der Kulturreferent der Stadt Dorfen, Wolfgang Lanzinger, habe ihr bestätigte, dass sie eine Perfektionistin ist, die es zur Meisterschaft brachte. Scheumaier führte weiter aus, dass ihre Bilder eines Tages Zeitzeugen in Farbe werden, wie das ausdrucksvolle Gesicht einer dunkelhäutigen Frau oder das von einer Krankenschwester mit Maske. Die Ausstellung, die zu den Öffnungszeiten des Medienzentrums zu besuchen ist, dauert bis 31. März. / Spanier

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