Ortstermin mit Landtagsabgeordneten

Hochwasserschutz an der Sempt – SPD gegen Mauer-Variante

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„Das Wasserwirtschaftsamt (WWA) muss erklären, warum es sich für diese Lösung gentschieden hat. Ich sehe Unstimmigkeiten in der Bewertungsmatrix“, meinte SPD-Landtagsabgeordneter Florian von Brunn. Zusammen mit Doris Rauscher hatte die SPD zum Ortstermin in Altenerding an der Sempt eingeladen, um sich über die von WWA und Umweltministerium angepeilte Hochwasserschutz-Lösung zu informieren. Deren Variante sähe vor, Mauern und Dämme anstelle eines Rückhaltebeckens zu errichten. Dies sei mutmaßlich am wirtschaftlichsten – obwohl Rauscher und von Brunn anmerkten, eine Flutmulde würde sich auf ähnliche Kosten (etwa 20 Millionen Euro) belaufen. 

Bereits seit vielen Wochen läuft in Erding eine Unterschriften-Petition, die sich gegen den Bau von Mauern an der Sempt ausspricht; rund 4000 Bürger unterzeichneten bislang. Mauern seien ein schwerwiegender Eingriff in die Natur und würden mitunter dazu führen, dass das Wasser mit höherer Geschwindigkeit durch die Sempt rauscht – eine größere Gefahr für Einsatzkräfte. Das Foto zeigt SPD und Interessierte am Ufer der Sempt mit den Landtagsabgeordneten Doris Rauscher und Florian von Brunn (Mitte) zusammen mit Georg Bichlmaier (Ortssprecher, links) und Josef Stimmer. - red

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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