Veranstaltung

Was tun, wenn die Fluten kommen?

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Stadthallen-Chefin Jutta Kistner (l.) zusammen mit den Ausstellern des 1. Bayerischen Hochwasserschutztages (v.li.): Christian Leeb, Christian Wirz, Christian Rank, Christian Schmidt, Elisabeth Floßmann, Xaver Storr, Roland Kaiser und Detlef Garthen vom Messeservice Garthen.

Der erste Bayerische Hochwasserschutztag findet am 7. April in der Stadthalle Erding statt

Erding – Es gehört zu den unterschätzten Gefahren, die uns jederzeit heimsuchen können: Sturzfluten, die zu Hochwasser führen. Kaum einer weiß, dass die Schäden, die jedes Jahr durch Hochwasser verursacht werden, genauso hoch sind, wie alle Brandschäden. Dabei muss man nicht in unmittelbarer Nähe zu einem Fluss wohnen, um potenziell gefährdet zu sein. Denn bei einer Sturzflut kommt das Wasser nicht nur von unten, sondern auch von oben. Überschwemmungen können schwerwiegende Folgen für Leib, Leben und Besitz nach sich ziehen. Und was tut man, wenn es soweit ist? Wie kann man sein Eigentum vor Hochwasser schützen? Hier setzt der erste Bayerische Hochwasserschutztag an, der am Samstag, 7. April, in der Stadthalle Erding abgehalten wird. 

Bei freiem Eintritt informieren rund 20 Aussteller aus Bayern und ganz Deutschland über Präventionsmaßnahmen, Versicherungen, aktue Hilfe und vieles mehr zum Thema Hochwasserschutz. Es ist die erste Veranstaltung dieser Art in ganz Süddeutschland. Ziel ist es, die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren – auch besonders dafür, dass es beim Thema Hochwasserschutz vor allem auf die Prävention ankommt, und nicht nur auf Hilfe im akuten Notfall. Auch werden grundlegende Fragen beantwortet, wie z.B.: Wie befülle ich einen Sandsack? Und wo bekomme ich überhaupt Sandsäcke her? Auf der Messe gibt es auch Beratung darüber, wie man sein Haus „Hochwasserfest“ bauen kann, mit speziellen Fenstern und Türen. Auch ist es wichtig zu wissen, dass man nicht automatisch gegen Hochwasserschäden versichert ist. Hier muss man selbst aktiv werden, um im Fall der Fälle vorbereitet zu sein. Wer glaubt, gegen Hochwasser gefeit zu sein, weil man etwa auf einer Anhöhe oder einem Berg wohnt, irrt, denn bei schweren Gewittern können die Wasserfluten innerhalb kürzester Zeit den Keller fluten und selbigen blitzschnell zu einer gefährlichen Falle für die Bewohner werden lassen. Das große Plus auf dem Hochwasserschutztag ist die individuelle Beratung. Hier kann man sich auch außerhalb des Katastrophenfalls mit der Hochwasserschutzthematik auseinandersetzen. Neben den Ausstellern werden die Feuerwehren Erding/Altenerding Vorführungen auf dem Alois-Schießl-Platz veranstalten zum Thema „Hilfe zur Selbsthilfe.“ 

Auf dem Hochwasserschutztag werden vertreten sein: Agenturinhaber Roland Traschütz vom Versicherungsbüro Lüers und Traschütz in Erding, Versicherungskammer Bayern, Christian Rank, Inhaber von RANK Wasserschutzsysysteme, Christian Leeb, Leiser des Wasserwirtschaftsamts München, Christian Wirz, Vorstandsvorsitzender Europaverband Hochwasserschutz, Elisabeth Floßmann, Vertriebsleitung Josef Hain GmbH, Xaver Storr, Geschäftsführer IBS Technics, Roland Kaiser, Geschäftsführer TBS Torbau Schwaben und Manfred Kordick, 1. Kommandant und Stadtbrandinspektor Freiwillige Feuerwehr Erding. Als Mitveranstalter dabei ist Detlef Garthen vom Garthen Messeservice. Starkregenereignisse werden zu den unmittelbaren Folgen des Klimawandels gezählt, was bedeutet, es wird in Zukunft wohl immer mehr davon geben. Es lohnt sich also, sich zum Thema Hochwasserschutz zu informieren. - Heggmair

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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