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„Hund san’s, die Erdinger“

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Ein kleiner Schnitt für die vier Herren, ein großer für die Erdingerinnen und Erdinger: Landschaftsarchitekt Martin Rist, Stadtparkreferent Harry Seeholzer, Bürgermeister Max Gotz und Stadtbaumeister Sebastian Henrich (v.l.) gaben den 1. Abschnitt der Stadtpark-Sanierung frei. © Foto: Brückner

„Dem Glücklichen scheint die Sonne“, freute sich Bürgermeister Max Gotz, als sich die dicht geschlossene Wolkendecke ein wenig lockerte und einige blasse Strahlen daraus hervor lugten, um zu sehen, was sich im Stadtpark getan hat.

Erding – Die Erdinger könnten sich glücklich schätzen, dass der Stadtrat nach langer Diskussion den Beschluss gefasst habe, den Stadtpark und das neu dazugekommene Mayr- Wirt-Areal umzugestalten und dies auch umgesetzt habe. Er dankte Stadtparkreferent Harry Seeholzer und dem Leiter der unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt, Anton Euringer, für ihre sachliche und engagierte Mitwirkung. Der Rundgang im Außenbereich des ersten Abschnittes ist den Bürgern nun möglich. Weniadunum (Familienfestung) heißt jetzt der Kinderspielplatz, und soll ein keltisches Dorf nachstellen. Er ist noch nicht zur Gänze benutzbar, weil zum Beispiel der Rollrasen noch anwachsen muss. Doch der barrierefreie Weg unter der Eisenbahnbrücke hindurch ist begehbar, das auf dem neuen Areal befindliche grüne Klassenzimmer wird noch mit einem Schatten spenden Sonnensegel überspannt, ebenso die so genannte Himmelstreppe, eine Stahlstufenkonstruktion, die über die Sempt hinausragt, und das Lieblingskind von Stadtbaumeister Sebastian Henrich und Ingenieur Georg Seitz aus Landshut ist. LandschaftsarchitektMartin Rist vom Büro NRT (Dietmar Narr, Martin Rist, Markus Türk) betonte, dass es erklärtes Ziel gewesen sei, dem Park seine Großzügigkeit zurückzugeben. Die einst angelegten Sichtachsen seien jahrzehntelang verstellt gewesen. Oberste Priorität hätten die Öffnung der Räume und die Zugangsmöglichkeiten zum Fluss gehabt. Euringer freute sich, dass die Besichtigungsgruppe „ohne Stolpersteine und Fallstricke“ das Spaziergängerareal hatte passieren können, denn der Weg bis dahin sei steinig gewesen. Er beteuerte, dass alle Maßnahmen streng den naturschutzrechtlichen Richtlinien entsprächen. Es hätten sich nach und nach viele Gehölze angesiedelt, die gar nicht hingehören würden. Alle Redner gerieten ins Schwärmen wenn sie in Aussicht stellten, wie schön das Gelände im Frühjahr sein werde, wenn alles bepflanzt sei und in voller Blüte stehe. „Hund san’s die Erdinger, wunderschön is‘ g’worn“, würden die Bürger der Nachbargemeinden und Städte dann sagen, so Euringer. Bereits eingangs hatte Gotz in Aussicht gestellt, dass es am Weniadunum Glühwein und Ein kleiner Schnitt für die vier Herren, ein großer für die Erdingerinnen und Erdinger: LandschaftsarchitektMartin Rist, Stadtparkreferent Harry Seeholzer, BürgermeisterMax Gotz und Stadtbaumeister Sebastian Henrich (v.l.) gaben den 1. Abschnitt der Stadtpark-Sanierung frei. Foto: Brückner Plätzchen geben werde. Für die städtischen Mitarbeiter ordnete er sogar scherzhaft an, dass sie während ihrer Dienstzeit Alkohol trinken, was diese und die Gäste der inoffiziellen Eröffnungsfeier gerne taten. Gabriel, der jüngste Spross des Bürgermeisters, weihte derweil den Turm mit Fluchtrutsche ein und hatte höllischen Spaß dabei. Ein Fest für die Bürger gibt es im Frühjahr, wenn die restlichen Arbeiten abgeschlossen sind und alles grünt und blüht. ab

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