Let‘s Dance

Im Gespräch mit Simon Zachenhuber: „Da war richtig Kampfstimmung“

Simon Zachenhuber mit seiner Tanzpartnerin Patricija ­Belousova
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Simon Zachenhuber mit seiner Tanzpartnerin Patricija ­Belousova bei Let‘s Dance

Der Erdinger Profiboxer Simon Zachenhuber hat es bis ins Halbfinale von Let‘s Dance geschafft: Wie er sich vorbereitet hat und welcher Tanz für ihn der schönste war

Simon, bis in Halbfinale von Let’s ­Dance! Hast du damit gerechnet? Nein, absolut nicht! Ich hätte nie gedacht, dass ich die Chance bekomme, so lange dabei zu sein. Auch dass meine tänzerischen Leistungen – entgegen meiner Erwartungen – besser waren als gedacht, hat bestimmt geholfen. Ich bin den Leuten im Erdinger Landkreis sehr dankbar für die tolle Unterstützung. Ich habe mich echt gefreut, dass die Erdinger so fleißig für mich angerufen haben!

Die Show ist für dich vorbei. Traurig oder doch froh, dass die Schinderei ein Ende hat?
Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich blicke auf eine sehr schöne Zeit zurück. Ich bin aber froh, dass ich mein Boxtraining wieder aufnehmen kann. Quasi von der einen Schinderei in die nächste Schinderei (lacht).

Den meisten ist die Sendung mit deiner Mama besonders im Gedächtnis geblieben. Wie hat sie nach der Show reagiert?
Nach der Sendung hat meine Mama im Interview gesagt, es war einer der schönsten Momente ihres Lebens, als ich für sie getanzt habe. Ich wollte mich eigentlich nur bei ihr bedanken – es freut mich wahnsinnig, wie sehr sie mein Tanz berührt hat.

Wie hast du dich für Let‘s Dance vorbereitet? Ich habe mich eigentlich nicht wirklich vorbereitet. Ich hatte nie Tanzunterricht. Ich habe es einfach auf mich zukommen lassen. Im Nachhinein hätte ich vielleicht doch einen Tanzkurs machen sollen – die Abreibung dafür habe ich prompt bekommen.

Was war für dich der schönste Tanz und warum?
Der „Magic Moment“, also der Tanz für meine Mutter. Ich konnte mich richtig verwirklichen und mit meiner Tanzpartnerin vertanzen, was ich zeigen wollte. Ansonsten ist mir der Paso Doble noch gut in Erinnerung, besonders im Duell mit Rùrik Gislason – da war richtig Kampfstimmung auf der Bühne.

Wenn du zurückblickst, was nimmst du aus deiner Zeit bei Let’s Dance mit? Eindeutig hat sich meine Frustrationsgrenze verschoben, weil ich die Grenze oft erreicht habe. Was wir als Tänzer ohne jegliche Vorkenntnisse innerhalb von vier Tagen lernen mussten, das war wirklich extrem. Auch meine Medienerfahrung ist um einiges gewachsen. Jeden Tag Kameras, Interviews, Filmen. Ich habe großartige Momente bei Let‘s Dance erlebt, aber auch frustrierende und lustige. Alles was ich gelernt habe nehme ich mit – von dieser Erfahrung werde ich noch lange zehren, gerade weil ich so lange dabei sein durfte. - Das Interview führte Anja Leitner

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