Ist die Pandemie vorbei? Diese Regeln und Beschränkungen sind im April gefallen

Nach zwei Jahren fallen die Masken in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens
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Nach zwei Jahren fallen die Masken in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens

Landkreis – Die neuen Basisschutzmaßnahmen gelten seit Sonntag, 3. April, und sind zunächst bis zum 30. April befristet. Die Fortführung allgemeiner Schutz- und Hygienemaßnahmen wird empfohlen. Dazu zählen die Wahrung des Mindestabstands, das Tragen medizinischer Gesichtsmasken in geschlossenen Räumen, sowie gegebenenfalls freiwillige Hygienekonzepte, etwa Besucherlenkung oder Desinfektion.

„Ich möchte an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren, trotz des Wegfalls der meisten Regeln vorsichtig zu bleiben und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Mit dem freiwilligen Tragen einer Maske und der Einhaltung des Mindestabstands schützen Sie nicht nur sich und andere, sondern Sie tragen auch dazu bei, einer Überlastung unserer Kliniken vorzubeugen“, sagt Erdings Landrat Martin Bayerstorfer.

Wo gibt es noch eine Maskenpflicht?

Die Maskenpflicht bleibt bestehen in Einrichtungen wie Arztpraxen, Krankenhäusern, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare Versorgung erfolgt, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Rettungsdienste, ambulante Pflegedienste, voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Darüber hinaus gilt die Maskenpflicht nach wie vor im ÖPNV und außerdem in Obdachlosen- und Flüchtlingseinrichtungen, außer in den privaten Räumlichkeiten.

In allen anderen Innenräumen, wie zum Beispiel im Einzelhandel und der Gastronomie, fällt die Masken- und die Testpflicht – außer die Betreiber beziehungsweise Inhaber ordnen sie in eigener Verantwortung per Hausrecht an. So gilt etwa auch im Landratsamt Erding bis auf Weiteres die Pflicht, insbesondere auf den Verkehrswegen eine FFP2-Maske zu tragen. Auch im Rathaus Markt Schwaben bleibt die Maskenpflicht und die 3G-Regel erstmal bestehen.

In Schulen und Kitas werden weiterhin Tests durchgeführt. Sollte es einen bestätigten Infektionsfall in einer Klasse oder Gruppe geben, finden auch weiterhin verstärkt Testungen statt. Auch der Zutritt zu vulnerablen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie der Zugang zu Justizvollzugsanstalten ist für Besucherinnen und Besucher nur mit einem tagesaktuellen Schnelltest möglich. Beschäftigte der vulnerablen Einrichtungen brauchen weiterhin zwei Tests pro Woche, wenn sie geimpft oder genesen sind, und tagesaktuelle Tests, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind.

Quarantäne-Regeln im April

Die Regelungen zur Isolation und Quarantäne von Kontaktpersonen bleiben zunächst gleich. Grundsätzlich beträgt die Isolationsdauer 10 Tage; eine Freitestung ist ab Tag 7 möglich.

Für enge Kontaktpersonen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, gilt ebenfalls eine Quarantäne von 10 Tagen mit Möglichkeit zur Freitestung nach 7 Tagen. Abweichende Ausnahme: Für Schüler sowie für Kinder, die Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten besuchen, endet die häusliche Quarantäne abweichend bereits, wenn der enge Kontakt zu dem Indexfall mindestens 5 Tage zurückliegt, während der Quarantäne keine für Covid-19 typischen Krankheitszeichen aufgetreten sind und ein frühestens 5 Tage nach dem letzten engen Kontakt durchgeführter PCR- oder Antigentest ein negatives Ergebnis zeigt.

Voraussichtlich ab 1. Mai entfällt die Pflicht zur Isolation für Infizierte und Kontaktpersonen.

Claudia Fiebrandt-Kirmeyer

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