Aus dem Vereinsleben

55. Jägerball in Fraunberg

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Verleihung des Fraunberger Rehgwichtel-Orden am grün-weißem Bande (v.l.) Jagdvorstand Martin Fischer, Vize Kreis-Jagdverbandvorsitzender Florian Mesz, Jagdpächter Dr. Egon Lechner, Jagdhornbläser Martin Wagner und Pressemann Thomas Obermeier

Rehgwichtel-Orden verliehen und Erdinger Narrhalla zu Gast

Die Jagdpächter Dr. Egon und Alexander Lechner hatten zum 55. traditionellen Jägerball ins Gasthaus Stulberger die Jagdgenossen eingeladen. Fraunbergs neuer Jagdvorstand Martin Fischer konnte neben Gastgeber und Revierpächter Dr. Egon Lechner mit seiner Jägerschaft seine Fraunberger Jagdgenossen, die Nachbarn aus Reichenkirchen und Maria Thalheim mit ihren Jagdvorstehern begrüßen. Er sei aktuell bei Veranstaltungen in Lengdorf und Riedersheim gewesen und kritisierte! “Ich höre nur noch von der Wildsau - vom Biber und den Krähen, die nach wie vor hohe Schäden verursachen, spricht derzeit Keiner mehr”. "Zum Glück brauchen wir mit unseren Jägern keine Angst haben”, so der Jagdvorstand. 

Gastgeber Dr. Egon Lechner war sauer, die Landwirte fürs Bienensterben verantwortlich zu machen, das gehe gar nicht. Beim Artenschutz sei die Jägerschaft als einzige in ganz Deutschland flächendeckend, ununterbrochen in der Flur mit 12.000 Revierinhabern im Durchschnitt mit drei bis vier Jägern. "Das heißt, 50.000 staatlich zertifizierte und anerkannte Naturschützer, des san wir, sind draußen in der Natur, weil wir mithelfen wollen das ein klein bisschen zu erhalten“, so der Revierinhaber. Der Artenschutz sei eine komplexe Geschichte, jeder wisse eigentlich, was er zu tun habe - wie beim Fußball. „Meistens sans aber gefühlte statt echte Wahrheiten. Mit der realen Wahrheit hat dies nichts zu tun“, so der Ehrenvorsitzende des Erdinger Kreisjagdverbands. 

Von nun an standen Tanz, Essen und Geselligkeit des letzten noch amtierenden Jägerballs im Landkreis Erding auf dem Programm. 90 Ballgäste waren zu dem unterhaltsamen Abend mit der Erdinger Narrhalla und der großartig aufspielenden Kapelle „Schlehhuber“ aus Mauggen gekommen. Jagdhornbläser Martin Wagner eröffnete den Ball obligatorisch mit einem geblasenem Halali. Lechner tanzte zum Auftakt mit seiner Frau Rita einem Walzer.

Für besondere Verdienste um die Jagd an jagdverbundene Persönlichkeiten verlieh Lechner die vergoldeten Fraunberger Rehgwichtel-Orden am grün-weißem Bande. Freuen durfte sich über die besondere Ehrung Fraunbergs neuer Jagdvorstand Martin Fischer, der stellvertretende Vorsitzende des Erdinger Jagdverbandes Florian Mesz, Jagdhornbläser Martin Wagner und Pressemann Thomas Obermeier. Anschließend begeisterte im Stulberger Saal die Erdinger Narrhalla mit dem Prinzenpaar Melissa I. von Hopfensaft und Dirndlschaft mit Prinzgemahl Dominik I. von Motor und C-Rohr samt Prinzengarde. Danach gab es für Auserwählte wie Landratsgattin Helga Bayerstorfer, Bürgermeitergatin Brigitte Wiesmaier und Gastwirt Sepp Stulberger Senior sowie Egon Lechner selbst den Narrhalla Faschingsorden aus den Händen vom Prinzenpaar überreicht. Bis Mitternacht wurde fleißig das Tanzbein zur zünftigen Musik der Schlehhuber-Kapelle geschwungen.  - to

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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