Brauchtum im Landkreis

100 Jahre Trachtenverein Wasentegernbach

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Der Trachtenverein versteht zu feiern.

Gefeiert wird vom 31. Mai, bis zum 2. Juni

Wasentegernbach – Der Trachtenverein Wasentegernbach feiert seinen 100. Geburtstag mit einem großen Gründungsfest. Die Feierlichkeiten beginnen am Freitag, 31. Mai, mit einem Bier- und Weinfest mit Boarischem Tanz. Es spielen auf die Hallgrafen Musikanten und die Berghammer Tanzlmusi. Weiter gehen die Festtage mit einem Heimatabend am Samstag, 1. Juni. Festhöhepunkt ist am Sonntag, 2. Juni, um 10 Uhr der feierliche Gottesdienst mit einem anschließenden Umzug durch Wasentegernbach. Am letzten Tag der Feierlichkeiten um den 100. Geburtstag der Wasentegernbacher Trachtler lädt der Festverein zum Kesselfleischessen ein. Zubereitet wird das Kesselfleisch vom Festwirt Alfred Mitterer aus Truchtlaching, den sich die Trachtler als Küchenchef für ihr Fest ausgesucht haben.

Für die musikalische Unterhaltung am Festausklang sorgt die Familienmusik Ernst aus Schwindkirchen, welche eng mit dem Trachtenverein verwurzelt ist. Trotz vieler Auftritte finden sie immer Zeit sich stets aktiv im Vereinsleben einzubringen. Die jüngste Gruppe des Vereins, die Goaßlschnoizer, zeigen ebenfalls beim Kesselfleischessen ihr Können. In den früheren Jahrhunderten diente das Goaßlschnoizn als Kommunikationsmittel der Fuhrleute beim Einfahren in Ortschaften. Es entstanden bestimmte Schlagarten und im Laufe der Zeit wurde zu schneidigen Musikstücken g´schnoitzt. Die Wasentegernbacher Schnoitzer gründeten sich 1992 im Rahmen einer Geburtstagsfeier und sind seit dem gern gesehene Gäste bei Heimatabenden, Gründungs- und Volksfesten. Mit dem Montag, 3. Juni, beschließt der Jubiläumsverein seine Feierlichkeiten. Alt und Jung, Einheimische und Gäste werden an den Festtagen in Wasentegernbach zusammen kommen, zu denen der Festverein unterhaltsame Tage wünscht. 

Die Trachtler können auf eine ereignisreiche 100-jährige Geschichte zurückblicken. Der Dank dafür gilt allen Vereinsmitgliedern, Beteiligten und Unterstützern des Vereins, ohne die diese Erfolgsgeschichte nicht möglich gewesen wäre. Für die Zukunft ist den Trachtlern zu wünschen, dass sich immer wieder Menschen finden, die sich begeistern lassen für die Pflege des so wertvollen Brauchtums und bereit sind Verantwortung für den Verein zu übernehmen denn: Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers (Zitat von Gustav Mahler).  - Sabine Weinberger

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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