Rückblick und Vorschau

Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Erding im Gasthaus zur Post

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Das Leitungsteam mit (v.l.) Günter Felbinger, Caroline Stöckl, Claus Rüdiger und, Präses Stadtpfarrer Martin Garmaier

Vor zahlreich erschienenen Mitgliedern ließen die drei Vorsitzenden das vergangene Jahr Revue passieren: Günter Felbinger verwies auf insgesamt 47 Veranstaltungen, die durchgeführt wurden. Besonders zu erwähnen waren die Gestaltung des Blumenteppichs zu Fronleichnam, der jährliche Nikolausbesuchsdienst, die Altkleidersammlung sowie eine Päckchenaktion zu Gunsten der Erdinger Tafel. Zahlreiche Sitzungen im kleinen wie im großen Kreis dienten der Organisation, der Terminabstimmung und der Programmgestaltung. Zusätzlich nahmen Diskussion und Umsetzung der neuen Datenschutzverordnung einen ganzen Samstagnachmittag in Anspruch. Es wurden Vertreter zu Versammlungen beim Bezirksverband und in den Diözesanverband entsandt, auch an der Vorsitzenden-Konferenz nahm man teil. Caroline Stöckl ergänzte den Rückblick. Sie berichtete über die gelungene „Wanderversammlung“ und über die Besuche bei der Erdinger Tafel, im Erdinger Weltladen und in der Geothermie Anlage. 

Als Ausblick auf künftige Veranstaltungen wurden die Männerwallfahrt nach Altötting, die Maiandacht am Feldkreuz der Familie Hagl und der Besuch im Haus der Begegnung genannt. Auch eine Fahrt zu einer Theatervorstellung nach Flintsbach ist geplant. Ebenso wird das Kolping Familienfest bereits zum 24. Mal und mit einer besonderen Attraktion stattfinden. Bei der Vorbereitung zu diesem Fest helfen, wie schon so oft, auch die Jugendlichen der Kolpingsfamilie mit. Über deren Aktivitäten berichtete die Jugendvertreterin Johanna Rüdiger. Die Jugend ist auch zuständig für die Vorbereitung und Gestaltung der Gottesdienste. Besonders erfolgreich war eine Sammelaktion alter Handys, bei der an zwei Tagen mehr als 150 dieser Geräte zur Wiederverwertung gesammelt werden konnten. Selbstverständlich helfen die Kolping Jugendlichen auch beim Altkleider sammeln und beim „Ramadama“, um die Stadt Erding sauber zu halten. Gerne würde man noch mehr Mitstreiter begrüßen, doch schulische oder berufliche Verpflichtungen stehen dem oft entgegen. 

Auf diese Problematik ging auch Präses Stadtpfarrer Martin Garmaier ein: Oft sind gerade Menschen zwischen 30 und 60 Jahren beruflich so stark eingebunden, dass sie sich nur schwer zusätzlich ehrenamtlich engagieren können. Er dankte der Kolpingsfamilie für die „wichtige und wertvolle Arbeit“ und verwies auf Adolph Kolping, „der schon damals sah, wo Nöte sind und wo Menschen gebraucht werden.“ Von einigen Nöten berichtete Claus Rüdiger, der den Rückgang der Kleider- und Papierspenden bedauerte. Zudem ist der Absatzmarkt kleiner geworden, sodass immer weniger Geld für Hilfsprojekte zur Verfügung steht, Der für die Finanzen zuständige Lenz Strasser konnte einen korrekten Kassenbericht vorlegen. Dieser ist geprüft und konnte, bei einer Enthaltung, von der Versammlung angenommen werden. Auch die übrige Vorstandschaft wurde weiterhin im Amt bestätigt.  - Ingrid Enzner

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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