"Ein Zeichen der Hoffnung"

Kardinal Reinhard Marx weiht Altar in Wörth als Schlusspunkt der dreijährigen Renovierung

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Wörth – Wieder schwarze Rauchschwaden im Altarraum – doch die Erinnerung an die Osternacht von 2016 und an das Feuer, das St. Peter in Wörth so zusetzte, wird nicht neu entfacht, sondern erlischt hiermit. Denn mit der Altarweihe, für die eigens Kardinal Reinhard Marx angereist ist, wird der Schlusspunkt gesetzt. Vieles hatte das Feuer zerstört: Die Orgel, das Hochaltarbild und auch den Volksaltar. Doch in Wörth wollte niemand den Kopf in den Sand stecken. Nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark und schaffen das“ packten hier alle mit an. Auch für die Neugestaltung des Altarraumes gründete sich rasch eine Kommission aus Freiwilligen und interessierten Gläubigen. 

Wie soll er aussehen, der neue Volksaltar, der neue Ambo? Jetzt ist er fertig, gestaltet von Matthäus Ruthkowski „Es ist noch besser geworden, als wir es uns vorgestellt hatten“, freut sich Kommissionsmitglied Uwe Haupt. „Es ist nicht mehr so wuchtig wie bisher und mit den zwei Leuchtern links und rechts neben dem Altar hat es richtig Stil!“ Zum letzten Mal schwarzer Rauch Ein neuer Altar, Ambo und das Taufbecken benötigen in der katholischen Kirche allerdings noch etwas Elementares, um wirklich Teil der Kirche zu sein: Die Weihe. Und so feierte Wörth am vergangenen Wochenende ein großes Fest. 

Bis auf den letzten Platz war die Kirche besetzt, als Kardinal Reinhard Marx die Gottesdienstfeier rund um die Altarweihe abhielt. Im Gepäck hatte er Reliquien des Heiligen Benno, dem Stadtpatron Münchens, die in einem kleine silbernen Kästchen verpackt in dem Volksaltar eingemauert wurden. Eindrucksvolles folgte danach, als Kardinal Marx nach der Salbung des Altars mit Chrisamöl fünf große Haufen Weihrauch abbrannte und den Altar weihte.
Auch für ihn kein alltägliches Ereignis und hier, mit der Wörther Vorgeschichte, etwas Besonderes: „Die Leute machen weiter im Glauben, das ist für mich ein gutes Zeichen! Hier in Wörth – sie legen wert darauf, dass es in ihrer Gemeinde weitergeht, dafür haben sie viel Anstrengungen auf sich genommen.“ Für Kardinal Reinhard Marx ein Zeichen der Hoffnung. - Maria Greckl

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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