Der Weg ist das Ziel

Krippenweg in Eitting

Kinder stehen vor Krippe
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Der Krippenweg in Eitting

An der Grundschule in Eitting startet der Krippenweg, den die Erstkommunionsmütter gemeinsam mit den Mitgliedern des Kindergottesdienst-Teams auf die Beine gestellt haben

Eitting - „Für mich ist das keine Notlösung, sondern an sich eine gute und passende Idee“, lobte Pfarrer Philipp Kielbassa die Organisatoren des Eittinger Krippenwegs. „Denn auch Maria und Josef waren ja unterwegs“, führte der Seelsorger weiter aus. „Und wenn wir uns in diesem Jahr zur Krippenfeier nicht in die Kirchenbank setzen, sondern uns gewissermaßen auch auf den Weg machen, dann werden wir der Heiligen Familie vielleicht sogar noch ein bisschen näher sein!“

Der Krippenweg in Eitting

Genau dieser Stichpunkt „Nähe“ bringt es nämlich auf den Punkt, warum heuer die klassischen Krippenfeiern in den Kirchen nicht stattfinden konnten. Deshalb suchten die Erstkommunionmütter zusammen mit den Mitgliedern des Kindergottesdienst-Teams nach alternativen Lösungen, um den Zauber der Weihnachtsgeschichte für die Kinder in der Pfarrei dennoch spürbar zu machen. Per Online-Meeting wurde konferiert, debattiert und diskutiert, bis schlussendlich die Idee zum ersten Eittinger Krippenweg immer mehr Form annahm. Mit viel Liebe zum Detail gestalteten die Organisatoren vier Stationen.

An der Grundschule Eitting, dem Startpunkt des Krippenweges, war die Herberge aufgebaut – symbolisch dargestellt mit einer verschlossenen Tür. Der Weg führte die Besucher dann weiter zur nächsten Station. Im Hof des Gasthauses Strasserwirt hielten die Hirten Wache am Lagerfeuer. An der „Grünen Insel“, in unmittelbarer Nähe des Eittinger Christbaumes, konnte dann die Engels-Station bewundert werden, bevor die Wegweiser in Sternschnuppenform die Teilnehmer dann zur Krippe führten. Hier, auf der Wiese der Familie Kratzer, lag schon das Jesuskindlein inmitten von Heu und Stroh und wartete darauf, bei Groß und Klein die Weihnachtsstimmung zu entfachen. Obwohl die Weihnachtsgeschichte hinlänglich bekannt ist, standen die jeweils passenden Textpassagen an den einzelnen Stationen zum Nach- und natürlich auch zum Vorlesen bereit.

Der Krippenweg in Eitting

„Dieser Krippenweg ist eine tolle Sache“, freute sich auch Gemeindereferentin Claudia Dorfner, „durch diese Initiative wurde nicht nur den Eittinger Kindern eine Freude gemacht!“ Mehr als 100 Begleithefte zur Aktion waren bald schon vergriffen. „Ich habe gleich noch weitere Exemplare nachgedruckt“, so die Seelsorgerin. Manchmal ist eben der Weg das Ziel – oder vielmehr die Lösung! - Christine Hofer

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