Kriseninterventionsteam des BRK Erding bekommt neues Fahrzeug

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Lukas Wildmoser und Iris Menzinger präsentieren stolz das neue Fahrzeug

Der Fachdienst Psychosoziale Notfallversorgung oder auch Kriseninterventionsteam (KIT) genannt fährt in den Landkreisen Erding und Freising zu Einsätzen.

Erding – Der Fachdienst Psychosoziale Notfallversorgung oder auch Kriseninterventionsteam (KIT) genannt fährt in den Landkreisen Erding und Freising zu Einsätzen. Da kommen viele Kilometer zusammen. Das alte Fahrzeug hat nun ausgedient. 

Die Aufgabe der Krisenintervention im Rettungsdienst ist die Betreuung von Menschen, die nach einem traumatischen Ereignis unter starken seelischen Belastungen leiden oder unter akutem psychischem Schock stehen und nicht medizinisch körperlich versorgt werden müssen. Dies können zum Beispiel Angehörige von verstorbenen oder verunfallten Personen sein. In solchen Fällen wird das Team vom Rettungsdienst oder von der Polizei angefordert. Ein Einsatzfahrzeug gibt es für diese Arbeit schon lange

Es dient dazu zur Einsatzstelle zu gelangen, manchmal auch mit mehreren Helfern. Mitunter ist es notwendig Menschen an Ort und Stelle zu betreuen. Dann können sich die KITler, wie sie liebevoll genannt werden, mit diesen Personen in das Fahrzeug zu Gesprächen zurückziehen. Jetzt war es an der Zeit etwas Neues zu beschaffen. Fachdienstleiterin Iris Menzinger und ihr Stellvertreter Lukas Wildmoser sind ganz stolz auf ihr nagelneues Einsatzfahrzeug. 

Sie haben es komplett eingeräumt und eine Fahrzeugbeschriftung anfertigen lassen. Im Moment sind persönliche Kontakte zu anderen Menschen schwierig bzw. unter Umständen gefährlich. Die Psychosoziale Notfallversorgung muss gerade jetzt weiterlaufen. Betreut wird im Moment viel per Telefon. Ist es notwendig in einer Ausnahmesituation für Angehörige persönlich da zu sein, fahren die BRK-Helfer trotzdem zum Einsatzort. 

Es mag für Betroffene etwas befremdlich sein, aber das Kriseninterventionsteam trägt eine Mund-Nasen-Maske. Die Anforderung des Teams kann nur durch Polizei, Rettungs- und Notarztdienst, Haus-/Bereitschaftsärzte, die Feuerwehren sowie durch das Notfall-Seelsorgeteam des Flughafens München erfolgen. Die Alarmierung erfolgt ausschließlich über die Rettungsleitstelle des Bereiches Erding/Freising/ Ebersberg - dap

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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