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Krötenschutzzaun am Schloss Fraunberg ist errichtet

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Viele fleißige Helfer aus der Gegend und die Flüchtlingsfamilie halfen bei der Aktion mit.
Viele fleißige Helfer aus der Gegend und die Flüchtlingsfamilie halfen bei der Aktion mit. © to

Pünktlich vor der einsetzenden Amphibienwanderung wurde am Samstag wieder der Krötenschutzzaun am Fraunberger Schloss aufgebaut. Auch eine ukrainische Flüchtlingsfamilie half mit.

Fraunberg – Pünktlich vor der einsetzenden Amphibienwanderung wurde am Samstag wieder der Krötenschutzzaun am Fraunberger Schloss aufgebaut. Organisator Karl Heinz Reingruber vom Bund Naturschutz (BN) Wartenberg konnte sich wieder über viele fleißige Helfer freuen.

Neben den hilfreichen Händen des BN Wartenberg, der LBV Ortsgruppe Fraunberg, Vertreter von der neuen Projektgruppe Klimainitiative Fraunberg und natürlich der Schlossbesitzerfamilie gab es dieses Jahr noch eine besondere Verstärkung: Die seit einer Woche bei der Familie von Fraunberg im Schloss aufgenommene sechsköpfige Flüchtlingsfamilie aus der Ukraine hat die Aktion ebenfalls tatkräftig unterstützt. “Der 14- jährige Artur mit seiner Mutter, seiner Tante und Cousine wollten unbedingt helfen, um uns auf ihre Art zu Danken”, sagte Schlossbesitzerin Herdana von Fraunberg.

In aufwendiger Arbeit haben die fleißigen Helfer beim Ortseingang am Fraunberger Schloss 300 Meter Schutzzaun errichtet und entlang des Zaunes 20 Eimer eingegraben um die wandernden Kröten und Molche vor dem starken Fraunberger Straßenverkehr zu schützen. “Die besondere Lage mit dem ehemaligem Wassergraben am Fraunberger Schloss erfordert es jedes Jahr, dass hier Krötenschutzzäune entlang auf beiden Straßenseiten errichtet werden, denn dort möchten die nachtaktiven Tiere die Straßenseite wechseln”, so die Naturschützer.

Die Fraunberger Schlossbesitzerfamilie hat sich auch wieder bereit erklärt, in den nächsten Wochen, täglich morgens die Eimer zu kontrollieren und gegebenenfalls die Kröten oder Molche sicher auf die gegenüberliegende Straßenseite zu bringen.

to

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