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Landkreis Erding für Touristen attraktiv

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Im Oldtimer-Bus ging es für knapp 20 Bürgermeister aus den Gemeinden quer durch den Landkreis	Foto: sabs
Im Oldtimer-Bus ging es für knapp 20 Bürgermeister aus den Gemeinden quer durch den Landkreis Foto: sabs

Erding

(sabs) – Der Landkreis Erding verzeichnet im Tourismus mehr Zuwachs als alle anderen Teile Oberbayerns. Um den Bürgermeistern der Region die Bedeutung des Tourismus nahe zu bringen, lud der Fremdenverkehrsverein Erding zu einer Fahrt durch die Region ein. Grüne Wiesen fliegen zu beiden Seiten vorbei, die Flippers tönen aus den Lautsprechern und die Menschen am Wegesrand schauen sich zweimal um, als der Oldtimer-Bus der Firma Scharf durch den Erdinger Landkreis tuckert. An Bord befinden sich Bürgermeister aus dem Erdinger Landkreis auf einer exklusiven Fahrt durch die Region. Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins Erding und erste Bürgermeisterin der Stadt Moosinning Pamela Kruppa erklärt die Bedeutung des Tourismus für die einzelnen Gemeinden. „Der Tourismus kennt keine kommunalen Grenzen – und der Gast auch nicht“, erklärt die Vorsitzende. „Deshalb ist es so wichtig, dass die einzelnen Gemeinden an einem Strang ziehen“. Die Hauptattraktionen der Region beschränken sich nach wie vor auf den Flughafen, die Therme und in wachsendem Maße auch das Messegelände. „Im Durchschnitt verbringt ein Gast jedoch 1,7 Tage im Landkreis“, erklärt Günther Pech, stellvertretender Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins. „Die Ent- wicklung in den letzten Jahren hat gezeigt, dass immer mehr Besucher in den Hotels und Pensionen in den Gemeinden rund um Erding unterkommen“, bestätigt Pech. Allein letztes Jahr gab es eine Steigerung der belegten Betten von 37,2 Prozent im Landkreis. In der Stadt Erding lag die Steigerungsrate mit 31,6 Prozent ebenfalls außergewöhnlich hoch. „Der Landkreis Erding ist für jede Zielgruppe attraktiv“, erklärt Pech. „Vom 5-Sterne-Hotel bis hin zum Urlaub auf dem Bauernhof ist alles dabei.“ Deshalb hat es sich der Fremdenverkehrsverein Erding zur Aufgabe gemacht, den Fokus der Besucher sowie der Ortsansässigen, auf den gesamten Landkreis zu erweitern. Bürgermeisterin Pamela Kruppa hat zu diesem Zweck Umschlagsmappen für die Hotels und Pensionen eingeführt. „Die Mappen können mit Flyern und Veranstaltungen aus dem Landkreis bestückt werden“, erklärt die Vorsitzende. Dadurch werden Besucher auf kleinere Dorffeste im Landkreis aufmerksam gemacht. Davon wiederum profitieren nicht nur die Gaststätten und Hotels, sondern die gesamte Gemeinde bis hin zum örtlichen Frisör. „Tourismus lebt davon, dass Menschen ihn präsentiert bekommen“, betont Landrat Martin Bayersdorfer. Der Fremdenverkehrsverein Erding setzt sich dafür ein, dass die Gemeinden über ihre Grenzen hinaus bekannt werden. Ein erster Anreiz für die Bürgermeister der Gemeinden wurde am Montag bereits geschaffen. In St.Wolfgang durften sie einen Trimm-Pfad in einem nahe gelegenen Waldstück begut- achten. Vom Fremdenverkehrsverein finanziell unterstützt, erfreut sich der Sport-Pfad wachsender Beliebtheit. Ebenfalls begeistert aufgenommen wurde das neu eröffnete Urzeitmuseum in Taufkirchen. Zum Abschluss der Tour stand das Schloss Fraunberg auf dem Programm. Seine Geschichte geht bis etwa 1240 zurück. Nach dem 30-jährigen Krieg war es teilweise abgebrannt und eingestürzt. Das Gebäude ist heute noch im Besitz der Familie von Fraunberg.

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