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Landkreis vergibt Ehrenamtskarten: 79 selbstlose Helfer wurden für ihre Dienste vom Landratsamt geehrt

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Die Gewinner der Verlosung anlässlich der Vergabe der Ehrenamtskarten, eingerahmt von Landrat Martin Bayerstorfer (re.) und 3. Landrat Rainer Mehringer (li.)
Die Gewinner der Verlosung anlässlich der Vergabe der Ehrenamtskarten, eingerahmt von Landrat Martin Bayerstorfer (re.) und 3. Landrat Rainer Mehringer (li.) © Landratsamt Erding

Landkreis – Stolz zeigte sich Landrat Martin Bayerstorfer bei der Vergabe der Ehrenamtskarten über das herausragende freiwillige und gemeinnützige Engagement im und für den Landkreis: „Das Ehrenamt ist ein Stützpfeiler der Gesellschaft. Die vielfältigen Initiativen, in denen zahlreiche Bürger und Bürgerinnen selbstlos einen Dienst an der Gesellschaft leisten, zeigt den hohen Zusammenhalt in und die Identifikation mit unserer Region.“ Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gebühre Dank und Wertschätzung. Sie seien Vorbilder, insbesondere in Zeiten zunehmender sozialer Kälte, lobte der Landrat bei der Vergabe vergangene Woche im Bräustüberl Eitting.

Bereits über 2800 Träger im Landkreis

Mit der Ehrenamtskarte erhalten die Träger bayernweit Vergünstigungen bei teilnehmenden Akzeptanzpartnern. Alleine im Landkreis Erding sind dies 41 aus Kultur, Handel, Gesundheitswesen, Gastronomie, Handwerk, Freizeit und weiteren Bereichen. Der Landkreis Erding vergab die Karten bereits zum zehnten Mal. Mit den gestrigen neun goldenen und 70 blauen neuen Ehrenamtskarten kommt der Landkreis auf nun insgesamt 2818 Ehrenamtskarten, davon 829 in Gold (unbegrenzte Gültigkeit) und 1988 in Blau (dreijährige Gültigkeit). Die Anforderungen an die Aspiranten sind indes hoch.

Hohe Hürden für die Ehrenamtskarten

Die goldene Ehrenamtskarte erhält nur, wer bereits mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet wurde oder aber bei Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz ist und eine Dienstzeitauszeichnung nach dem Feuerwehr- und Hilfsorganisationen-Ehrenzeichengesetz erhalten hat. Zudem ist ein Engagement seit mindestens 25 Jahren für mindestens 5 Stunden pro Woche in Vereinen und Verbänden erforderlich oder nachweislich mehr als 250 Stunden an ehrenamtlichem Engagement pro Jahr.

Für die blaue Ehrenamtskarte qualifizieren sich Bürger, die sich mindestens 5 Stunden pro Woche oder 250 Stunden jährlich engagieren. Auch Träger einer Juleica (Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit) oder Einsatzkräfte im Katastrophenschutz und Rettungsdienst mit abgeschlossener Grundausbildung können die Vergünstigungen aus dem Ehrenamtskartenprogramm beantragen.

Aktive kommen aus 15 Städten und Gemeinden

Die Institutionen, bei denen sich die Ehrenamtlichen betätigen, sind vielfältig: Feuerwehren, BRK, Caritas, Bundeswehr, Brauchtumspflege, Flüchtlingshilfe, Jugendarbeit, Frauengemeinschaften, Rettungshundewesen, Sportvereine, Kunst und Nachbarschaftshilfe. Sie stammen aus 15 Städten und Gemeinden des Landkreises.

Mit einer launigen Moderation führte der 2. stellvertretende Landrat Rainer Mehringer durch die Verlosung der von den Akzeptanzpartnern bereitgestellten Sachspenden und Vergünstigungen, so dass zahlreiche Gewinner erste Vorzüge der Ehrenamtskarte bereits am gestrigen Abend erfahren konnten.

Markus Hautmann

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