Landwirtschaftsschule Erding: Ein Standort mit Zukunft

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Über das breite Angebot der LW-Schule Erding informierten unter anderem Landrat Bayerstorfer

Bewerbungen für dieses Schuljahr sind immer noch möglich

Erding – Die Anforderungen an die Landwirtschaft haben sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert: Anpassung an den Klimawandel, der Schutz der natürlichen Ressourcen und der Biodiversität, das Tierwohl sowie die Digitalisierung. Eine fundierte Fachbildung der Junglandwirte vor Ort ist daher wichtiger denn je. Durch die Verschmelzung der Landwirtschaftsämter Erding und Ebersberg zählt das örtliche Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Erding mit über 5.000 Betrieben künftig zu einem der größten Standorte in Bayern. Die Verknüpfung des Angebotes mit einer Schule ist demzufolge essenziell, nicht zuletzt, da die Landwirtschaftsschule Erding künftig die einzige in der Planungsregion 14 sein wird und einen potentiellen Einzugsbereich von über 10.000 landwirtschaftlichen Betrieben hat. Darauf hat Landrat Martin Bayerstorfer in der Informationsveranstaltung über das breite Angebotsspektrum der Landwirtschaftsschule Erding hingewiesen. Diese hatte ein überraschend großes Interesse geweckt: neben den geladenen Gästen waren über 40 Besucher da, darunter vorwiegend junge Menschen, die sich über die Landwirtschaftsschule Erding informieren wollten und die Vorträge aufmerksam verfolgten. 

Das war umso erfreulicher, als das interessierte Studierende sich auch jetzt noch für dieses Schuljahr in Erding bewerben können – diese können sich direkt an die Lehrkräfte des AELF Erding wenden: Claudia Jakowatz (Tel. 08122 / 480-1212), Peter Liebhardt (Tel. 08122 / 480-1214) oder Dr. Josef Schächtl (Tel. 08122 / 480-1210) bzw. per E-Mail an poststelle@aelf-ed.bayern.de. „Sowohl dem Landkreis Erding als auch mir ganz persönlich ist es ein sehr großes Anliegen, diesen Standort zu erhalten und auszubauen“, so Landrat Martin Bayerstorfer bei seiner Einführung. „Ich bin der festen Überzeugung, dass für diesen Einzugsbereich eine Landwirtschaftsschule in Erding weiterhin vorgehalten werden muss. 

Und dafür investieren wir auch: in den neuen Anbau für die Schule, um das Lehren und Lernen dort zukunftsgerecht zu gestalten, aber auch in die inhaltliche Weiterentwicklung durch neue, zusätzliche Angebote für die Schülerinnen und Schüler, beispielsweise in Kooperation mit dem Kreisjagdverband.“ Im Verlauf der Veranstaltung stellte der Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) sowie der Landwirtschaftsschule Otto Roski die Ausbildung in Erding vor; der engagierte Landwirt Peter Sedlmeir berichtete aus der Praxis, wie künftig satellitengestützte Landwirtschaft funktionieren kann; der zweite Vorsitzende des Verbands für landwirtschaftliche Fachbildung Robert Grimm berichtete von den Möglichkeiten, die nach der Ausbildung warten; Thomas Schreder, Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbands sowie Vorsitzender des Kreisjagdverbands, und Rainer Mehringer, dritter stellvertretender Landrat und erster Vorsitzender der Waldbesitzervereinigung Erding, wiesen auf die Schnittstellen zu Jagd und Forstwirtschaft hin und berichteten über mögliche Zusatzkurse aus ihren Bereichen, die künftig an der Landwirtschaftsschule etabliert werden könnten. Neben den Sprechern und Besuchern waren auch wichtige Partner des AELF und der Landwirtschaftsschule anwesend: darunter die Kreisbäuerinnen des Landkreises Erding Irmgard Posch und des Landkreises München Sonja Dirl, die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit des BBV München Dagmar Wagner, der stellvertretende Kreisobmann Michael Hamburger, die Ehrenkreisbäuerin Elisabeth Mayr und nicht zuletzt auch Vertreter des Büros der Staatsministerin Kerstin Schreyer sowie des Landkreises München - df

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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