Leonhardiumzug

Leonhardiritt in Preisendorf

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Jedes Jahr gut besucht: Der Leonhardiritt.

Am kommenden Sonntag findet der Umzug mit 120 Pferden statt

Preisendorf – Am Ende eines jeden Bauernjahres, Anfang November, wird der prachtvolle Höhepunkt gefeiert: die Leonhardifahrt oder der Leon­hardiritt. Am kommenden Sonntag findet auch in Preisendorf/Ortsteil der Gemeinde Forstern der Leon­hardiritt statt. 

Diese größte Prozession im Landkreis Erding wird nun in der Neuzeit bereits zum 15. Mal feierlich begangen. Über die Ortsmitte ziehen traditionell die Kutschen und Reiter dreimal an der Preisendorfener Kirche vorbei. Vom dekorierten Altarwagen aus segnen Christoph Stürzer, Pfarradministrator des Pfarrverbandes Maria Tading, und Pfarrvikar Janusz Budner alle Teilnehmer.

Rund 120 Pferde kommen in den kleinen Ort, um den Segen der Kirche zu empfangen. Martina Huber, Vorstand des Leonhardivereins, freut sich: „Schön, dass man mit diesem Fest jedes Jahr mehr als 1.000 Zuschauer begeistern kann. So ist für alle Generationen beim Ausflug nach Preisendorf was dabei. Wir versuchen, besonders familienfreundliche Preise zu machen!“ 

St. Leonhard war ursprünglich Patron der Gefangenen und einer der 14 Nothelfer. Heutzutage ist Leonhard als Patron des Viehs, insbesondere der Pferde, geschätzt und verehrt. Die Leonhardifahrt beginnt am Sonntag, 3. November, um 10.15 Uhr mit einem Votiv-Gottesdienst zu Ehren des Heiligen St. Leonhard. 

Der Umritt beginnt um 13.30 Uhr in der Dorfmitte. Als Ausklang der Feierlichkeiten gibt es am Montag, 4. November, ab 18 Uhr zum Kesselfleischessen im beheizten Festzelt. bih

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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