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Lions-Club spendet 2000 Euro für die Nikolausschule, um einen Segelurlaub in Kroatien zu ermöglichen

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Bei der Scheckübergabe an die Segel-Gruppe gab es auch ein Erinnerungsbild für die Lions, das Ferdinand Kretz hier zeigt (re.). Rosemarie Jaletzke, die Leiterin der HPT und Erzieher Mario Barth nahmen den Scheck von Günter Lassak (3.v.r.) entgegen. Mit im Bild sind die Erzieherinnen Karin Bluhm (li.) und Eva Pritzl (3.v.l.)
Bei der Scheckübergabe an die Segel-Gruppe gab es auch ein Erinnerungsbild für die Lions, das Ferdinand Kretz hier zeigt (re.). Rosemarie Jaletzke, die Leiterin der HPT und Erzieher Mario Barth nahmen den Scheck von Günter Lassak (3.v.r.) entgegen. Mit im Bild sind die Erzieherinnen Karin Bluhm (li.) und Eva Pritzl (3.v.l.) © Henry Dinger

Erding – Bei den Nikolausschülern war die Freude groß: Günter Lassak und Ferdinand Kretz vom Lions Club Erding hatten einen großen Scheck mitgebracht. Nicht nur die Pappe war riesig, auch die Summe war recht dick. 2000 Euro spendet der Club an die Tagesstätte der Einrichtung. Dort hilft die Spende dabei, den betreuten Jugendlichen einen einwöchigen Segelurlaub im Kroatien zu ermöglichen.

Dort gibt es seit dem Kriegsende 1994 im früheren Jugoslawien das Projekt „Friedensflotte Mirno More“, das ist das nach eigenen Angaben größte Segelprojekt für benachteiligte junge Menschen weltweit. Über 60 Segelschiffe hatten vom 17. bis zum 24. September über 800 Kinder, Jugendliche und Betreuer aus 23 Ländern an Bord. Sie liefen in der Zeit die Häfen an der kroatischen Küste an und hatten abends Spaß bei gemeinsamen Partys und Spielen. Bereits seit einigen Jahren sind die Nikolausschüler dabei, in diesem Jahr waren es ein sechs Schüler, drei Betreuer und zwei Skipper. „Es ist für alle immer ein Riesen-Erlebnis“, sagt Rosemarie Jaletzke, Leiterin der Heilpädagogische Tagesstätte. Ein Schüler hätte ihr danach gesagt, es sei „der schönste Urlaub seines Lebens“ gewesen. „Das war schon ein großes Kompliment“. Die Kosten für die Segelwoche lagen in diesem Jahr bei etwa 4600 Euro. Sie werden, abgesehen von einem Elternanteil, aus Spenden finanziert, die Einrichtung übernimmt den Bustransfer und stellt die Mitarbeiter zur Verfügung.

Auch die zwei Herren von den Lions gab es ein kleines Geschenk von den Schülern, sie überreichten ein signiertes Dankesfoto. „Und, ist jemand seekrank geworden?“, wollte Günter Lassak wissen. Das wurde zwar aus dem Grüppchen bejaht, aber es sei schnell vorbei gewesen.

Henry Dinger

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